„Region Fulda hat Erste-Klasse-Ticket“

Fulda. Seit langem konnte Helmut Sorg, Prsident der IHK Fulda, bei Neujahrsempfngen nicht so frohgemut ans Rednerpult treten wie in diesem

Fulda. Seit langem konnte Helmut Sorg, Prsident der IHK Fulda, bei Neujahrsempfngen nicht so frohgemut ans Rednerpult treten wie in diesem Jahr. In den letzten Wochen warteten nmlich die Medien, die Wirtschaftsinstitute, die Politik und die Wirtschaftsverbnde nahezu jeden Tag mit sehr guten Ergebnissen fr das Jahr 2006 und mit positiven Prognosen fr das Jahr 2007 auf.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, das Ifo-Institut, das Rheinisch-Westflische Institut fr Wirtschaftsforschung (RWI) und viele andere Institutionen bertreffen sich geradezu mit ihren Erwartungen fr das Wachstum der Wirtschaft. Sorg in seiner Rede: Wer htte das Anfang des Jahres 2006 auch nur vermutet? Vor zwlf Monaten war man bestenfalls verhalten optimistisch ins neue Jahr gestartet. Doch dann kam auf einmal Bewegung in den wirtschaftlichen Ablauf und zwar auf zwei Ebenen parallel: 1. Auf der konomischen und 2. auf der mentalen Ebene. Die fr unser Land so hervorragend verlaufene Fuballweltmeisterschaft vernderte die Stimmungslage im Lande geradezu schlagartig. Diesen Stimmungsumschwung kann man gar nicht hoch genug bewerten. Aufgrund des Wachstums auf wichtigen Auslandsmrkten, vor allem denen der EU und USA, aber natrlich auch denen Asiens mit den Wachstumsmrkten Indien und China, stieg der Export weiter an. Zu den Impulsen aus dem Export und den wieder auflebenden Investitionen im eigenen Land kamen insbesondere Vorzieheffekte im Vorfeld der Mehrwertsteuererhhung zur Geltung. Entsprechend hat sich auch die Arbeitsmarktlage deutlich verbessert. Der IHK-Prsident: Kurzum: Das Jahr 2006 hat uns alle positiv berrascht. Was bedeutet all dies fr uns, die Wirtschaftsregion Fulda? fragte Sorg in die Runde. Wo saen und sitzen wir heute in diesem Konjunkturzug? Halten wir uns irgendwo unerkannt im Zweite Klasse-Groraumwagen auf oder stehen wir gar ohne Sitzplatz auf dem Gang? Die Region Fulda hat ein Erste Klasse-Ticket! Es erschienen auf einem imaginren Monitor Zahlen und Daten, die viel Freude bereiten. Unsere Region hatte im Dezember 2006 mit 5,8 Prozent die geringste Arbeitslosenquote in Hessen. Die Zahl lterer Arbeitsloser ist im vergangenen Jahr um 10 % gesunken ein groer Erfolg der Integrationsbemhungen von Arbeitsagentur und des Amtes fr Arbeit und Soziales. Unsere Ausbildungsquote ist die beste in Hessen. Sie betrgt in Fulda 7,8 %, im Bund 6,5 %. All dies wird bundesweit wahrgenommen. In den Gremien des Deutschen Industrie- und Handelskammertages werden wir von Kollegen und Beobachtern aus anderen Teilen des Bundes zunehmend mit der Frage konfrontiert: Wie macht ihr das blo in Fulda? Warum steht ihr als einer der kleineren Kammerbezirke so exzellent da? Ich mchte die FAZ anfhren. Claus Peter Mller schreibt: In Fulda ist das Selbstbewutsein, aber auch der Sinn fr das Gemeinschaftliche intakt. In der christlich geprgten Region ist die Wahrnahme von Verantwortung fr den einzelnen durch die Gesellschaft selbst und eben nicht durch den Staat ein Wert an sich.

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