„reisewelt“ und die neu entdeckte Lust am Verreisen

Die beiden „reisewelt“-Geschäftsführer Dennis Krug und Sarah Teiser
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Die beiden „reisewelt“-Geschäftsführer Dennis Krug und Sarah Teiser

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie scheint es für die Reisebranche Licht am Horizont zu geben. „Wir gehen den Weg der Erholung“, sagt Dennis Krug von der Geschäftsleitung der „reisewelt Teiser & Hüter GmbH“ aus Neuhof im Gespräch. FULDA AKTUELL hatte ihn gebeten, Stellung zur Situation auf dem Reisesektor zu nehmen, wie die Stimmung ist und welche Trends sich gegenwärtig abzeichnen.

Neuhof Klar ist, dies unterstreicht auch Krug, dass die Menschen regelrecht danach dürsten, verreisen zu können – dies mitunter nach monatelangem Arbeiten im Homeoffice. „Da gibt es einen sehr großen Nachholbedarf“, konstatiert der Experte, macht zugleich aber einen Unterschied zur Vor-Corona-Zeit aus: „Sind es damals drei bis vier Reisen gewesen, die im Jahr gemacht worden sind, so konzentriert sich das Ganze inzwischen auf eine, maximal auf zwei Reisen. Das muss dann aber ordentlich sein, da muss alles passen, und das lässt man sich dann auch was kosten“.

Und weil gerade in puncto Urlaub wegen der Inzidenzzahlen und der sich mitunter rasch verändernden Vorgaben viel Unsicherheit besteht, wissen viele Kunden die persönliche Beratung, den Service und die punktgenaue Vorbereitung eines Reiseveranstalters vor Ort – so wie es die „reisewelt“ bietet – zu schätzen. „Unsere 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind täglich von 9 bis 18 Uhr erreichbar und stehen bei allen Fragen zur Verfügung. Auch wenn es kurzfristige Änderungen am Reiseziel gibt, können wir beratend helfen. Das Thema ‚Reisen in der Pandemie‘ mit all‘ seinen Facetten beschäftigt uns täglich acht Stunden lang“, so Krug.

Zurück zur neu entdeckten Lust am Verreisen: Krug spricht vom passenden Moment, dass der Neuhofer Reiseveranstalter pünktlich zum Jahresbeginn zwei neue Kataloge herausgebracht hat: Die „Urlaubsträume 2022/2023“ und „Kroatien 2022“.

Was man bislang hat feststellen können, „so brummt Kroatien bei den Buchungen“. Die Kunden schätzten die tolle Landschaft ebenso wie die wunderschönen Städtchen, die „reisewelt“ sei da richtig breit aufgestellt. So seien beispielsweise Hotels und Motorjachten nur über den Reiseveranstalter aus Neuhof buchbar: „Ob Erholungs- und Entspannungsurlaub, Erlebnis- oder Aktivreisen – in Kroatien kommt eigentlich jeder auf seine Kosten“, betont Krug, der auch hervorhebt, dass es kaum „All-Inclusive-Tourismus“ im Land an der Adria gäbe.

Ein Kontinent, der weiterhin sehr stark im Fokus ist, sei Afrika. Die „reisewelt“ offeriere auch hier ein sehr gutes Programm, was daran liege, dass man zuvor stets ausführlich vor Ort recherchiere, um den Kunden das optimale Erlebnis bieten zu können. Dies sei zwar sehr personalaufwändig, gehöre aber auch zum Anspruch des Reiseveranstalters, beste Vorbereitung und besten Service zu bieten. An nichtalltäglichen Angeboten nennt Krug beispielhaft die Besteigung des Kilimanjaro, die bereits „für gut geübte konditionsstarke Wanderer“ geeignet sei, und Trekkingtouren in Nepal. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen „doorout“ in Fulda solle es hier am 8. Februar einen Infoabend geben.

Ebenfalls sehr stark nachgefragt seien Flussreisen. Die Vorteile: „Übersichtliche Passagierzahlen und viel Sehenswertes in kurzer Zeit“.

Krug erkennt bei den Kunden der „reisewelt“ einen Trend, der sich auch in anderen Bereichen herauskristallisiert: Viele Menschen haben wegen Corona die Natur (wieder)-entdeckt, was sich bei den Neuhofer Experten unter anderem in der starken Nachfrage bei Wander- oder Radreisen bemerkbar macht.

Was Letztgenanntes angeht, so bietet „reisewelt“ in Zusammenarbeit mit dem Partner „VeloCulTour“, ebenfalls aus Neuhof, auch auf diesem Gebiet einen sorgenfreien Radurlaub. Der Service werde groß geschrieben: Ein Radmechaniker sei bei allen Reisen mit dabei. Reparatur und Ersatzteile seien somit kein Problem. Auch könnten die neuesten E-Bike-Modelle günstig gemietet werden.

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