Ein Ort mit langer Tradition

„Rhöner Charme“-Gasthof als „Gute Stube“ des Dorfes

Die Inhaber des „Gasthofs Kühler Grund“ Rüdiger Krenzer und sein Vater Willi Krenzer.
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Die Inhaber des „Gasthofs Kühler Grund“ Rüdiger Krenzer und sein Vater Willi Krenzer.

Seit 1950 wird in Eckweisbach der „Gasthof Kühler Grund“ geführt.

Hilders. „Meine Großeltern haben das damals aufgebaut, denn mein Opa war gebürtiger Eckweisbacher. Ich bin nun schon die dritte Generation und seit 1997 Inhaber des Gasthofes“, erzählt Rüdiger Krenzer gegenüber FULDA AKTUELL. Im Laufe der Jahre wurde der Gasthof erweitert und ein Biergarten eröffnet. Auch die hauseigenen Fremdenzimmer wurden verändert.

„Wir sind die gute Stube des Dorfes“, so Krenzer. Der Gasthof bietet 100 Sitzplätze sowie einen Nebenraum für Festlichkeiten. Im Sommer lädt der Biergarten mit Blick auf die Wasserkuppe zum Verweilen ein, und für die kleinen Gäste gibt es einen hauseigenen Spielplatz. „Es ist ein Ort zum Wohlfühlen. Nicht nur Einheimische kommen zu uns, sondern auch Tagestouristen, Radfahrer, die an unserem Gasthof vorbeifahren, oder eben Leute, die in der Nähe im Hotel eingecheckt haben“.

Der „Gasthof Kühler Grund“ bietet eine gutbürgerliche Küche aus regionalen Produkten an. Inhaber Krenzer ist seit 1994 Mitbegründer und Mitglied im „Rhöner Charme“ und legt, ganz im Sinne der Wirtevereinigung, viel Wert auf Regionalität und Tradition. Der Gastwirt achtet auf Qualität und Herkunft der Lebensmittel aus der Rhön. „Neben regionalen Produkten steht bei uns die saisonale Küche im Blickpunkt. Im Frühling gibt‘s grüne Soße und im Herbst ,Gaale Kalerowe‘. Viele kennen das Herbstgericht noch aus ihrer Kindheit und kommen dann gerne zu uns und freuen sich darüber“, so der Eckweisbacher.

„Natürlich gab es finanzielle Hilfen, aber die Lage in der Corona-Zeit ist schon sehr angespannt“, berichtet der Gastwirt: „Es geht an die Psyche, und man sieht kein Licht am Ende des Tunnels. Wir würden uns wünschen, dass mehr Tempo gemacht wird bei den Impfungen und dass die Hotspots besser angegangen werden, damit wir bald wieder öffnen und unsere Gäste empfangen können.“

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