"Rhöner Charme" stellt neue Schnapsmarke "Charmeur" vor

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Gastronomie-Vereinigung und Schlitzer Kornbrennerei kreieren einen für die Rhön typischen Kräuter- und Früchte-Schnaps.

Rhön. "Bundes-Angie" hatte zum "G7-Gipfel"  auf das Märchenschloss "Elmau" geladen. Vor herrlichem Alpenpanorama am Fuße von Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, empfing sie  – charmant, charmant – die wichtigsten Repräsentanten der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft.

Eine Wertegemeinschaft besonderer Art ist auch der Köcheverband im Dreiländereck Bayern, Hessen, Thüringen – der "Rhöner Charme".  Nach einem Bier und Weißwein als Eigenmarke haben die Männer des Vorstands um Dieter Kehl, Stefan Hohmann und Alexander Leubecher nach langen Phasen von "Probeverköstigungen" und "Geschmacksfindungen" nun  ein weiteres typische Produkt kreiert, welches das Marketing regional und überregional verstärken soll. Die Rede ist vom "Rhöner Charmeur", einem Schnaps aus vollreifen Äpfeln und saftigen Birnen, kombiniert mit intensiven aromatischen Kräutern der Region, der in Zusammenarbeit mit der "Schlitzer Kornbrennerei" hergestellt wird.  So luden also die charmanten Herren des "Rhöner Charmes" zum regionalen  "G-17"- Gipfeltreffen ein, an dem neben diversen Pressevertretern, dem Tourismusexperten Roland Frormann auch die Bürgermeister Hubert Blum (Hilders), Manfred Helfrich (Poppenhausen), Mario Dänner  (Tann),  Steffen Korell (Gersfeld) und Hans-Jürgen Schäfer (Schlitz) teilnahmen.  Letzterer hatte als Geschäftsführer der "Schlitzer Brennerei" auch die "Schlitzerländer Kornkönigin" Stefanie Eggers mitgebracht, welche die ersten Kostproben kredenzte. Natürlich durfte dabei auch eine kräftige "Grundlage" nicht fehlen, die Benjamin Kehl und Erik Hohmann mit rhöntypischen Snacks zubereitet hatten. Und – analog zum Alpengipfel ­ – fand das Ganze auch auf einem markanten Aussichtspunkt statt, auf dem Hilderser Hausberg. Hier, auf dem 745 Meter hohen "Buchschirm", pfiff der Wind mitten im Sommer derart heftig, dass einem nur mit Hilfe des neuen Rhöner  Schnapses warm ums Herz und im Magen wurde. Und um dem Namen alle Ehre zu machen, legten einige Rhöner Charmeure den Damen zum zusätzlichen Erwärmen dicke Jacken um Schultern und  Beine. Zum Gipfeltreffen wurden die Teilnehmer indes nicht wie in Garmisch mit Helikoptern und Golfwagen gebracht – nein, in Hilders kutschierte ein Bulldog mit Planwagen der moderneren Art, den Alfred Keidel vom Oldtimerverein "Alte Zylinder" pilotierte,  die Gäste zum ersten Umtrunk  unter freiem Himmel nach oben zur Aussichtsplattform. Bis dahin hatten die Gemeindeoberhäupter schon mehrfach an den "Doppel-Löbben" genippt, den hölzernen Bierkrügen, die den kostbaren Gerstensaft früher (und auch heute noch) länger süffig halten.

Um auf die "Schnappsidee" des Rhöner Charmes und den "Charmeur" selbst zurückzukommen: "Es ist ein wohlschmeckendes Produkt, für dessen Geschmacksrichtung  wir uns bei den Probeverkös-tigungen bewusst Zeit gelassen haben", wie es Stefan Hohmann mit einem Augenzwinkern formulierte. Oder, wie Schäfer  den "Charmeur" treffend lobte:  "Allein das Wort ist eine wunderbare Kreation, dessen Ergebnis sich im wahrsten Sinne des Wortes schmecken lassen kann. Der ,Charmeur’ vermittelt eine Bodenständigkeit und Originalität, die zur Region Rhön bestens passt."

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