Nach sieben Monaten Bauzeit: Richtfest für neue Zentrale der "RhönEnergie Fulda" am "Löhertor"

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Alle Beteiligten erfreut über Fortschritte: Gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen 

Fulda - Es ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des "Löhertor"-Quartiers in Fulda: Mit dem feierlichen Richtfest am Freitagnachmittag  wurde den Gästen ein erster Einblick in den zukunftsweisenden Neubau gewährt. Dieser soll ab Herbst 2019 die Zentrale der "RhönEnergie Fulda-Gruppe" sein.

Der Bau war sehr gut voran geschritten, so dass nach der Grundsteinlegung im April dieses Jahres jetzt bereits zum Richtfest geladen werden konnte. Viele Kommunalpolitiker und Unternehmer waren gekommen, um dabei zu sein. Darunter Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann, die früheren Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger und Gerhard Möller, Landrat Bernd Woide und Bürgermeister Dag Wehner. Das einstige Einkaufs- und Freizeitzentrum "Löhertor" war übrigens am 4. April 1984 eröffnet worden.

Gerade einmal sieben Monate Bauzeit für den Rohbau, das sei ein beachtliches Tempo, unterstrich Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der "RhönEnergie Fulda". „Wir freuen uns sehr auf unsere neue Zentrale. Hier werden Mitarbeiter aus allen Bereichen der Gruppe unter einem Dach zusammen sein. Die kurzen Wege erleichtern die internen Abläufe und das ist natürlich auch von Vorteil für unsere Kunden.“ Der Umzug werde nochmals eine große Herausforderung darstellen, "aber auch da sind wir nicht bange". Heun dankte auch im Namen seines Geschäftsführerkollegen Dr. Arnt Meyer den Bauarbeitern und Polierern und freute sich, dass diese erste Bauphase ohne Unfälle vonstatten gegangen sei. 

Erfreut über den Fortschritt äußerte sich auch Eva-Maria Greve von der "Dr. Helmut Greve Bau- und Boden-Aktiengesellschaft" (Hamburg). Deren Tochterfirma, die "Dr. Helmut Greve Gesellschaft für Geschäfts- und Freizeitzentrum Fulda mbH & Co. KG", ist Bauherr. „Das Verwaltungsgebäude der ,RhönEnergie Fulda' ist der erste Schritt der von uns geplanten zukunftsgerichteten Entwicklung des ,Löhertor'-Quartiers. In enger Abstimmung mit der Stadt Fulda werden wir an diesem exponierten, verkehrsgünstigen Standort eine Bebauung realisieren, die einen städtebaulichen Akzent setzt.“ Auch sie würdigte Fleiß und Können der Bauarbeiter. Bei dem Gebäude handele es sich um einen "auf zeitlos klare Struktur angelegten Baukörper", der einen harmonischen Gegensatz zu den barocken Bauwerken Fuldas darstelle.  

Es sei bemerkenswert, wie schnell es in den vergangenen Monaten auf der Baustelle "Löhertor" vorangegangen sei, betonte Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. „Der Magistrat der Stadt Fulda freut sich, dass auf dem Gelände etwas Neues entsteht. Die Zentrale unseres Versorgers ,RhönEnergie Fulda' wird das Quartier ,Löhertor' deutlich aufwerten.“ Im Namen der Stadt Fulda dankte  Wingenfeld den Projektpartnern für die gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Schon jetzt sei in dem Gebäude eine "großartige Atmosphäre" spürbar.

Wolfgang Richter von der Geschäftsführung des Generalunternehmers, der Stuttgarter "Baresel GmbH", erinnerte daran,  dass das Arbeiten in den heißen Sommermonaten eine hohe An- und Herausforderung gewesen sei. "Alle haben eine tolle Leistung vollbracht, auf die man stolz sein kann", betonte er und würdigte den "tollen Teamgeist". 

Hintergrund

Das an der Ecke  Löherstraße/Bardostraße am Rande der Innenstadt entstehende Gebäude hat vier oberirdische Stockwerke plus Staffelgeschoss mit insgesamt rund 12.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Hier werden bald rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der "RhönEnergie Fulda-Gruppe" arbeiten. Der Haupteingang befindet sich an der Ecke des Grundstücks gegenüber dem Kino. Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes werden unter anderem das Kundenzentrum der "RhönEnergie Fulda" und das Bistro des Unternehmens untergebracht.

In anschließenden separaten Bauabschnitten wird der Investor auf dem weitläufigen Gelände mehrere Gebäude zur gewerblichen und privaten Nutzung errichten, darunter ein Hotel. Die Investition der Firma "Greve"  für das Gesamtquartier beträgt rund 100 Millionen Euro. 

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