In Richtung Zukunft: „Kunzmann“ baut Autohaus in Fulda komplett um

In Fulda soll der modernste Auto-Showroom beim „Autohaus Kunzmann“ entstehen.

Fulda. Das Fuldaer „Mercedes-Benz-Autohaus Kunzmann in der Frankfurter Straße ist auf dem Weg, das Autohaus mit dem modernsten Showroom in der Barockstadt zu werden. Das sagte Lars Busse, Centerleiter Nutzfahrzeuge, in einer Online-Pressekonferenz. „Kunzmann“-Geschäftsführer Karl Diehm führte aus, dass man am zweitgrößten Standort der „Kunzmann-Gruppe“ mit 200 Mitarbeitern „sehr zufrieden“ sei. Hier entstehe ein „schöner, moderner Betrieb“, der nach den CI-Vorgaben der „Daimler AG“ komplett neu gestaltet werde. „Wir wollen unseren Kunden die neueste Marken-Architektur bieten“, so Diehm.

Fertigstellung im Januar

Seit Mitte des Jahres sind die Umbauarbeiten im Gange, Ende Januar oder Anfang Februar 2021 wolle man fertig sein. „Dieser Umbau wird dazu beitragen, dass die Kundenzufriedenheit steigt“, ist Diehm sicher. Mit separaten Beratungsräumen und 22 Digital-Displays könne man Alt- und Neukunden die Vorteile der Marke „Mercedes Benz“ in vertraulicher Atmosphäre und mit der neuesten Technik nahebringen. „Es ist eine Investition in die Zukunft, die rund 1,5 Millionen umfasst.“

Frank Kirchgässner, bei „Kunzmann“ verantwortlich für Bauvorhaben, erläuterte kurz, mit welchen Änderungen die Kunden rechnen dürfen. An den Bildschirmen können Fahrzeuge direkt konfiguriert werden. Durch die Beratungsräume, die klimatisiert sind, könnten alle Verhandlungen, die bei einem Autokauf nötig sind, im Gegensatz zur heutigen Situation diskret durchgeführt werden. „An den Monitoren können wir den Kunden auch Dinge zeigen, die man normalerweise nur beim Fahren erlebt“, fügte Oliver Dörflinger, Centerleiter Pkw in Fulda, hinzu. Dazu gehörten beispielsweise Unterschieden zwischen neuen und älteren Modellen. Die Eingangstür wurde gegen eine Schiebetür ausgetauscht, so dass „wir jetzt komplett barrierefrei sind“, so Dörflinger. Auch das neue Lichtkonzept sorge für eine Wohlfühlatmosphäre. Außer der Gebäudehülle und Teilen des Bodens werde alles neu gemacht.

Zwei in Einem

„Wir haben dann sozusagen zwei Autohäuser in einem: das stationäre und ein digitales. Unsere Verkäufer können die Kunden online, offline und in Kombination ansprechen.“ Man wolle durch die Umstrukturierung auch neue Kunden ansprechen.

Ein weiteres wichtiges Thema sei die Elektromobilität, die „uns in Zukunft begleiten wird“, so Dörflinger. „Es wird die mobile Entwicklung verändern.“ Laut Busse sei das auch auf dem Nutzfahrzeug-Sektor so. „Wir sind voll in der Entwicklung drin.“ Man arbeite in Fulda derzeit auch an der Wasserstoff-Technologie.

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