Neues Terminal 3: "R+S Group" macht Elektrotechnik an Flugsteig G

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Auftragsvolumen für Fuldaer Unternehmensgruppe liegt bei 26,2 Millionen Euro

Fulda/Frankfurt - Am Frankfurter Flughafen wurde am Montag auf Flächen der ehemaligen US-Militärbasis der Grundstein fürs neue Terminal 3 gelegt: Dort sollen nach der Fertigstellung im Jahr 2023 bis zu 21 Millionen Reisende pro Jahr abfliegen oder ankommen. Das Fuldaer Unternehmen "R+S Group AG" ist für die Elektrotechnik des Flugsteigs G, von der Brandmeldeanlage bis zur Informationstechnik, verantwortlich.

Im ersten Bauabschnitt werden das Hauptgebäude mit Ankunfts- und Abflugebene, Marktplatz, Lounges und Gepäckförderanlage sowie die Flugsteige H und J bis 2023 gebaut. Um die Terminals 1 und 2 früher zu entlasten, wird der zweite Bauabschnitt, bestehend aus Flugsteig G, vorgezogen realisiert. Dieser bietet nach seiner geplanten Fertigstellung 2021 bereits Kapazitäten für vier bis fünf Millionen Passagiere.

Die "R+S Group AG" wird am Flugsteig G in einer Arbeitsgemeinschaft mit den Unternehmen Lupp, Lindner und Caverion den gesamten Bereich der Elektrotechnik umsetzen. Dazu gehören unter anderem folgende Gebiete: Stromversorgung inklusive Mittelspannungsanlage, Kabeltrassen, Brandmeldetechnik, Kameratechnik sowie Planungsleistungen im Bereich der Ausführungsplanung.

"Die große Herausforderung bei diesem Projekt ist die sehr kurze Bauzeit: In nur 21 Monaten wird ein gesamtes Bauwerk inklusive Rohbau, Fassade, Lüftungstechnik, Klima und Heizung entstehen. Innerhalb der ,R+S Group AG' wurden dazu auch niederlassungsübergreifend Projekt-Funktionen besetzt. Durch diese Maßnahme und unser breites Leistungsspektrum sind wir gut auf diese Herausforderung vorbereitet", erklärt Christian Schmidt von der Geschäftsleitung der "R+S solutions GmbH", der am Montag bei der Grundsteinlegung am Frankfurter Flughafen anwesend war. Das Auftragsvolumen für die "R+S Group AG" am Flugsteig G beträgt insgesamt 26,2 Millionen Euro.

Vorstandsvorsitzender Ralph Burkhardt sieht den Auftrag als Bestätigung: "Dass wir uns hier im internationalen Wettbewerb erfolgreich durchsetzen konnten, freut uns sehr, denn unser Auftrag ist die Ausführung der gesamten Elektrotechnik in diesem prestigeträchtigen und sicherheitsrelevanten Projekt, von der Brandmeldeanlage bis zur Informationstechnik." Der Vorstandsvorsitzende rechnet damit, dass in der Spitze bis zu 150 Mitarbeiter der Niederlassungen Fulda, Hanau und Mannheim am Frankfurter Flughafen gleichzeitig zum Einsatz kommen. "Das ist auch für uns ein neuer Rekord."

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