Die Rückkehr: Neuer Redaktionsleiter von „Fulda aktuell“

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Bertram Lenz

Der neue Redaktionsleiter von "Fulda aktuell" stellt sich vor.

Fulda. Nach 15 Minuten will mir noch immer nicht der rechte Einstieg gelingen. Was beweist, dass es nicht einfach ist, sich selbst zu beschreiben. Zumal möglicherweise die Gefahr gegeben ist, das Licht, unter dessen Scheffel man sich stellt, heller scheinen zu lassen als es in Wirklichkeit ist. Wollte ich es mir leicht machen, so könnte ich mich als neuer Redaktionsleiter von „Fulda aktuell“ vielleicht so charakterisieren: in Kürze 56 Jahre alt, verheiratet, wohnhaft in Hünfeld. Doch weil der einfache Weg mitunter nicht derjenige ist, der zufrieden stellt, nachfolgend die etwas ausführliche Version: Mit „Die Rückkehr“ könnte der Beginn meiner Tätigkeit für „Fulda aktuell“ betitelt werden, auch wenn mich in Anbetracht der Jahreszeit so mancher der neuen Kollegen bereits mit „Der Lenz ist da“ begrüßt hat. Was das Ganze auf den Punkt bringt – würde man vielleicht noch das kleine Wörtchen „wieder“ einfügen. Denn Stadt und Kreis Fulda haben mich nach längerer Zeit beruflich wieder, nachdem ich zuvor lange Jahre bei einer lokalen Tageszeitung in Fulda und später in Lauterbach tätig gewesen war.

Wo ich, das sei mir zugestanden, den Vogelsberg und die dort lebenden Menschen kennen- und schätzengelernt habe. Doch bin ich ja nicht ganz aus der Welt, zumal der Altkreis Lauterbach noch zum Verbreitungsgebiet von „Fulda aktuell“ gehört, das sich im Übrigen von Eiterfeld bis Motten und von Ulrichstein bis Geisa erstreckt. Als Wochenzeitung ist „Fulda aktuell“ seit nunmehr 30 Jahren ein wichtiges publizistisches Sprachrohr in Osthessen; ein Medium, das auf verschiedenen Gebieten sehr viel zu bewegen vermag. Nicht zuletzt die Möglichkeiten, die ein Arbeiten in einem solchen Umfeld bietet, haben mich in meinem Entschluss bestärkt, für „Fulda aktuell“ tätig sein zu wollen. Zunächst ist für mich aber ein neues Vertraut-Machen angesagt, was sich nicht nur auf die Entscheidungsträger bei Verwaltungen, Behörden und Unternehmen bezieht, sondern auch auf die Städte und Gemeinden beziehungsweise generell auf die Menschen, die hier zu Hause sind.

So wie ich gemeinsam mit meiner Frau in Hünfeld, meiner Heimatstadt, seit einigen Jahren lebe. Die Verbindung zum Vogelsberg ist durch eine Stieftochter gegeben, die mit ihrem Mann und drei Kindern in Grebenhain wohnt, während es die andere Stieftochter nach Bielefeld verschlagen hat. Wenn sie nicht gerade auf Reisen ist, weil es ihr Beruf so mit sich bringt. Ein Vorteil meiner neuen Sicht auf vertraute Dinge mag sein, dass ich eigentlich nie ganz weg gewesen bin, sondern die Region, die fortan wieder im Mittelpunkt meines beruflichen Schaffens stehen wird, stets in meinem Herzen getragen habe. Was sich pathetisch anhören mag, den Nagel aber auf den Kopf trifft. Die Zeiten, in denen man journalistisch tätig ist, könnten spannender nicht sein. Dies betrifft sowohl die politische als auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Ebene. Die demografische Entwicklung in dieser Region spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Fragen, ob sich die sehr gute Tendenz, wie sich heimische Unternehmen derzeit präsentieren, fortsetzt und der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt anhält.

Der Fokus von „Fulda aktuell“ und von lokalo24. de wird weiterhin auf dem lokalen Bereich liegen, auf unserer Heimat, und auf den Sorgen und Problemen, mit denen die Menschen zu kämpfen haben, die hier zu Hause sind. Aber auch mit den kleinen und großen Freuden des Alltags, den netten Begebenheiten und dem Reiz, den diese Gegend bietet. Und weil wir bei unserer Berichterstattung auf Informationen angewiesen sind: Anruf beziehungsweise E-Mail genügen! Denn nur so können wir das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben: die Region in all ihren Facetten abbilden. Informativ, vielseitig und gut.

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