Rückkehr vom Einsatz im Katastrophengebiet

Landrat Woide und Oberbürgermeister Wingenfeld haben den zurückgekehrten Feuerwehrleuten gedankt.
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Landrat Woide und Oberbürgermeister Wingenfeld haben den zurückgekehrten Feuerwehrleuten gedankt.

Landrat und Oberbürgermeister danken Feuerwehrleuten aus Fulda und Großenlüder

Fulda. Angesichts des dramatischen Ausmaßes der Zerstörungen durch die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat auch die Stadt Fulda Hilfe in der Not geleistet – und wird es auch weiter tun. Das machte Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld bei der Rückkehr der ersten nach Osthessen zurückgekehrten Feuerwehrkameradinnen und -kameraden auf der Feuerwache Fulda deutlich.

Dort empfing er gemeinsam mit Landrat Bernd Woide und Führungskräften aus Feuerwehr und Katastrophenschutz Kräfte, die im Hochwassergebiet in Nordrhein-Westfalen im Einsatz waren. Viele Osthessen seien auch noch vor Ort, beispiels-weise das THW, die Firma Hartmann und viele mehr. „Das nennt man bürgerschaftliches Engagement im besten Sinne“, erklärte OB Dr. Wingenfeld. „Wir sind auch dankbar, dass so viele Arbeitgeber in Fulda ihre Mitarbeiterinnen und Mitar-beiter für diesen so wichtigen Einsatz von der Arbeit freistellen. In dieser Notsituation braucht es schnelle und unbürokratische Hilfe.“

Gleichzeitig sei auch der Einsatz der haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden nicht hoch genug einzuschätzen: „Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist ganz wichtig, und dieser wird von unseren Helferinnen und Helfern gelebt“, so der OB. Aus dem Bereich der Feuerwehr der Stadt Fulda waren rund zwei Dutzend Einsatzkräfte mit insgesamt vier Fahrzeugen vor Ort, ein weiteres Fahrzeuge und weitere Kräfte stellte die Feuerwehr Großenlüder. Sie gehörten zu den Katastrophenschutzeinheiten, die über das hessische Innenministerium angefordert und koordiniert wurden.

Die Einsatzkräfte standen noch unter dem Eindruck des dramatischen Einsatzes. Durch das verheerende Unwetter verloren mehr als 150 Menschen ihr Leben, noch immer werden viele Bürgerinnen und Bürger vermisst. „Wir haben massive Zerstörungen gesehen. Die Betroffenen haben einfach alles verloren, Existenzen wurden vernichtet“, berichtete Axel Plappert von der Feuerwehr Fulda.

Stadt und Landkreis Fulda dankten allen Hilfskräften für ihren unermüdlichen Einsatz. „Wir müssen jedoch als Gesellschaft damit rechnen, dass wir solche Ereignisse häufiger erleben werden. Umso wichtiger ist es, dass wir auch vor Ort ent-sprechend vorbereitet sind und unsere Rettungs- und Hilfsorganisationen über die notwendige Ausstattung verfügen“, appellierte OB Wingenfeld.

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