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Sarrazins Schwachsinn

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Sarrazin - und kein Ende. Wer zeigt diesem Dauer-Provokateur endlich die Grenzen auf, entlarvt dessen Thesen als das, was sie letztendlich blo

Sarrazin - und kein Ende. Wer zeigt diesem Dauer-Provokateur endlich die Grenzen auf, entlarvt dessen Thesen als das, was sie letztendlich blo sind: absoluter Schwachsinn! Einmal mehr ist der frhere Berliner Finanzsenator und (noch, hoffentlich aber nicht mehr lange) Bundesbank-Vorstand mit uerst fragwrdigen uerungen (um es einigermaen wertneutral zu formulieren) an die ffentlichkeit getreten. Diesmal indes mit einem vordergrndigen und leicht durchschaubaren Hauptmotiv: Er muss sein neues Buch promoten - ein Pamphlet, das sich nahtlos in die bisherigen Entgleisungen des Brandstifters und Brunnenvergifters einreiht. Und das niemanden kalt lassen darf, der sich fr den Ausgleich und die Integration von Auslndern einsetzt - und nicht dummer Polemik und rassistischen Parolen hinterher luft. Sarrazin hat mit seinen Beleidigungen endgltig den Bogen berspannt, sich erneut selbst disqualifiziert, den Boden des gesetzlich Zulssigen und moralisch zu Verantwortenden verlassen und sich damit im Prinzip des Delikts der Volksverhetzung schuldig gemacht. Der Mann ist untragbar geworden, gehrt endlich aus seinen mtern, Funktionen und der breiten ffentlichen Aufmerksamkeit verbannt, denn freiwillig wird er von seinem wirren, rechtslastigen Gedankengut nicht ablassen. Gegen wen alles hat das Gromaul nicht schon vom Leder gezogen? Sarrazin ging auf die Rentenkasse los. Sarrazin kritisierte Kulturbeflissene. Sarrazin lsterte gegen Beamte und Sozialhilfeempfnger. Sarrazin bezeichnete die Deutschen als immer rmer und dmmer werdend. Sarrazin forderte ein Kopftuchverbot fr muslimische Mdchen in den Schulen. Und mag die Geschichte von Angela Merkels Weihnachtsmrchen vielleicht in Anstzen noch einigermaen lustig gewesen sein, so ist der Bundeskanzlerin, der eigenen SPD-Partei, den Grnen, den Zentralrten der Juden und Muslime in Deutschland schon lange das Lachen vergangen. Das hat mit freier Meinungsuerung, die Wahrheit sagen drfen" (wer definiert die eigentlich?), schon lange nichts mehr zu tun. So weit darf man nicht gehen, Herr Sarrazin, und unter dem Deckmntelchen, unbequeme Themen auf das gesellschaftliche Tablett bringen zu wollen, Rassismus schren und bestimmte Religionen verunglimpfen. Rufen Sie zu Spenden fr die Millionen Flutopfer in Pakistan auf, helfen sie verhungernden Kindern in der arabischen Welt, in Afrika. Dann htten sie wenigstens einmal etwas Vernnftiges auf den Weg gebracht - und zur Vlkerverstndigung und nicht zu deren Spaltung beigetragen.

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