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„Garten in Balance“ als Thema

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Preisträger und Organisatoren: Die Gestalter des Schaugartens auf dem nächsten „Fürstlichen Gartenfest“ rund um „Schloss Fasanerie“.
Preisträger und Organisatoren: Die Gestalter des Schaugartens auf dem nächsten „Fürstlichen Gartenfest“ rund um „Schloss Fasanerie“. © Privat

Schaugarten-Wettbewerb zum „Fürstlichen Gartenfest“: Die Gewinnerinnen sind gekürt

Eichenzell. „Garten in Balance“ – so lautet der Titel des Gewinnergartens im 14. Schaugartenwettbewerb des Fürstlichen Gartenfestes. Entworfen wurde der Schaugarten von den beiden Studentinnen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf Charlotte Huber und Laura Kemptner. Bei der Preisverleihung wurden zudem zwei Sonderpreise, gestiftet von der Herbert-Heise-Stiftung für Gartenkunst und Landschaftskultur sowie vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, vergeben. Alle Wettbewerbseinreichungen setzten sich – passend zum Gartenfest-Sonderthema auf Schloss Fasanerie „Fit aus dem Garten“ – mit den Themen „Bewegung“ und „Garten“ auseinander und kreierten so Fitnessgärten für die Veranstaltung im Mai. Insgesamt durfte die Fachjury in diesem Jahr 13 Entwürfe von Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet bewerten.

Auf einen „Garten in Balance“ dürfen sich die Besucherinnen und Besucher der kommenden Ausgabe des Fürstlichen Gartenfestes auf „Schloss Fasanerie“ freuen. Denn der Siegerentwurf des Schaugartenwettbewerbs wird vom 26. bis 29. Mai im Hofgarten des Barockschlosses zu sehen sein. Der Gewinnergarten beschäftigt sich mit dem Gleichgewichtssinn. Ein gutes Gleichgewicht spielt sowohl im Alltag als Verletzungs- und Sturzprophylaxe als auch bei der Gartenarbeit und bei vielen Sportarten eine wichtige Rolle. Ihr „Garten in Balance“ bietet den Gartenfest-Besucherinnen und -Besuchern die Möglichkeit, an verschiedenen Elementen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden die persönliche Gleichgewichtsfähigkeit zu testen und zu trainieren. Dafür bietet die Pflanzung der passenden Rahmen, denn sie schafft aufgrund ihrer Farbbalance und Leichtigkeit die Illusion, dass die Balancierenden durch den Garten schweben. Die Gewinnerinnen dürfen sich nicht nur darüber freuen, dass ihr Entwurf als imposanter Schaugarten im Hofgarten des Barockschlosses zu sehen und erleben sein wird, sie erhielten zudem ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.

Der Sonderpreis der „Herbert-Heise-Stiftung für Gartenkunst und Landschaftskultur“ geht in diesem Jahr an Tobias Grünewald und Jannis Schiefer, Absolventen der TU Berlin bzw. der Universität Kassel, für ihren Entwurf „Feldversuch – Garten in Bewegung“. Er vereint die Themen „Geist“, „Bewegung“ und „Ernährung“ und legt damit dem Begriff „Fitness“ ein ganzheitliches Verständnis zugrunde. Bei der Pflanzenauswahl steht die Ernährung im Vordergrund.

Der zweite Sonderpreis wurde durch den „Bund Deutscher Landschaftsarchitekten“ (bdla) verliehen – und zwar an Marie-Louise Juckeland, Lucy Balzer und Ronny Keil von der FH Erfurt. Für ihren Entwurf „Des

Gärtners Fitness“ erhalten sie ebenfalls 500 Euro. Im Fitnessgarten der drei Preisträger können bestimmte gärtnerische Bewegungsabläufe in abstrahierter Form ausprobiert werden.

Eintrittskarten zum „Fürstlichen Gartenfest“ sind online unter www.gartenfest.de/tickets bereits erhältlich.

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