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Schlacht-Getümmel

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Von Christopher Gbel Eichenzell. Uniformen, Puderpercken und Brokatkleider beherrschten das Bild am Wochenende rund um das Schloss Fasaner

Von Christopher Gbel

Eichenzell. Uniformen, Puderpercken und Brokatkleider beherrschten das Bild am Wochenende rund um das Schloss Fasanerie bei Eichenzell.Beim Historienspektakel der Gesellschaft fr Hessische Militr- und Zivilgeschichte und der Hessischen Hausstiftung waren auch in diesem Jahr ein paar Hundert Laiendarsteller in nachempfundenen Kostmen dabei, den tausenden Zuschauern die Zeit des amerikanischen Brgerkrieges, von Barock und Rokoko, von Pomp und Landleben aus der Mitte des 18. Jahrhunderts nahe zu bringen.

Whrend in Zeltstdten das Leben des einfachen Volkes dargestellt wurde, patroullierten Soldaten mit Bannern und Trommelbegleitung ber das Gelnde.

Kanonendonner

Mehrfach wurden auf einer Wiese Schlachten geschlagen. Kanonendonner, Pulverdampf und Kampfgeschrei lockte Tausende an den Rand des Schlachtfeldes, auf dem sich die Soldaten der verfeindeten Parteien ein heftiges Gefecht lieferten. Nachgestellt wurde eine Schlacht aus dem amerikanischen Brgerkrieg.

Zwar hatte Martin H. Heller, Vorsitzender der Gesellschaft fr Hessische Militr- und Zivilgeschichte und Moderator der Show, vor Beginn vor dem Knallen der Musketen und dem Kanonendonner gewarnt, doch als es losging, wollten die zahlreichen jngsten Besucher in ihren Kinderwagen teilweise unter vielen Trnen schnell weg vom Ort des Kampf-Geschehens.

Fr sie und auch fr die anderen friedliebenden Gste bot sich auf der Spielwiese der Mitwirkenden Abwechslung in Form von Marktbuden, Zelten und handwerklichen Vorfhrungen. Zahlreiche Vortrge rundeten das Angebot ab, viel ber die Vergangenheit zu lernen. Die Mitwirkenden aus aller Herren Lnder hatten nicht gespart: Vor allem die realistisch wirkenden Gewnder von der adligen Dame ber den einfachen Soldaten bis zum Handwerker boten viel frs Auge.

Die bei hnlichen Ritter-Spektakeln vorherrschenden Marktbuden fr den Kommerz gab es nicht, die Veranstalter legten vor allem Wert auf Authentizitt. Ein Konzept mit Erfolg, wenn man die tausenden jngsten, jungen und alten Besucher an den beiden Tagen betrachtet.

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