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Schönheits-Spezialisten

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Fulda. Mit dieser Aussage wandte sich Manfred Schler, Geschftsfhrer der Kreishandwerkerschaft in seiner Festrede an den Nachwuchs de

Fulda. Mit dieser Aussage wandte sich Manfred Schler, Geschftsfhrer der Kreishandwerkerschaft in seiner Festrede an den Nachwuchs des Friseurhandwerks. 26 frisch geprfte Gesellinnen und Gesellen hatte die Friseur-Innung in die Probstei Johannesberg eingeladen, um ihnen im Rahmen der traditionellen Freisprechungsfeier feierlich den Gesellenbrief zu berreichen.

Der eigentliche Kundenwunsch sei nicht, sich Haare schneiden zu lassen, sondern nach einem Friseurbesuch einfach wieder gut auszusehen, so Schler. Der Friseur sei der Schnheitsspezialist, sein Job sei es, aus jedem Menschen das Beste herauszuholen. Sie - meine lieben Junggesellen und Junggesellinnen - sind es, die dem Menschen ein dickes Lcheln ins Gesicht zaubern und ihm Selbstvertrauen schenken knnen", so Schler wrtlich.

Die Berufschancen seien angesichts des sich abzeichnenden Fachkrftemangels auch im Friseurhandwerk hervorragend. Allerdings wrden die Kunden auch immer kritischer und anspruchsvoller. Deswegen - so die Meinung von Schler - msse man nicht nur sein Handwerk gut beherrschen, sondern sich auch heute intensiv mit dem Kunden als Mensch beschftigen. Denn der Beruf des Friseurs habe viel mit Emotionen zu tun. Das msse man den Kunden spren lassen. Deshalb knne auch erfolgreich nur jener sein, der seinen Beruf mit Spa und Freude ausben wrde. Dann wrde sich der Erfolg - und damit verbunden auch ein besseres Einkommen - auch von ganz alleine einstellen. Diejenige dagegen, die erst nach dem Verdienst fragen wrden und ihr Talent erst dann zeigen wollten, wenn sie ordentlich bezahlt wrden, wren hufig genau jene, die gar kein Talent besitzen wrden,

Groen Dank fr die Ausbildungsbereitschaft richtete der Obermeister der Innung, Michael Weber, an die Betriebe. Kritische Anmerkungen machte er zu den Ergebnissen der Prfungen, hier wren Steigerungen noch mglich. Lob richtete er an die Eduard-Stieler-Schule, die als zustndige Berufsschule den jungen Leuten das notwendige theoretische Rstzeug mit auf den Weg geben und hervorragend mit den Ausbildungsbetrieben zusammenarbeiten wrde.

Stefan Otterbein, Vorsitzender des Gesellenprfungsausschusses, dankte seinen Ausschusskollegen fr den Einsatz und die vielen Stunden ehrenamtlicher Ttigkeit, ohne die eine ordnungsgeme Prfung gar nicht mglich sei.

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