Schreiben mit Respekt: Osthessische Preisträgerinnen von Ministerin und Autorin ausgezeichnet

Preisverleihung des Schreibwettbewerbs zum Thema "Respekt" mit Umweltministerin Priska Hinz und Schriftstellerin Nele Neuhaus.
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Preisverleihung des Schreibwettbewerbs zum Thema "Respekt" mit Umweltministerin Priska Hinz und Schriftstellerin Nele Neuhaus.
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Preisverleihung des Schreibwettbewerbs zum Thema "Respekt" mit Umweltministerin Priska Hinz und Schriftstellerin Nele Neuhaus.

Umweltministerin Lucia Puttrich und die Schriftstellerin Nele Neuhaus prämierten in Fulda die fünf besten Geschichten aus jugendlicher Feder zum Thema "Respekt".

n Fulda. Das Jahr 2017 wurde von der hessischen Landesregierung als „Jahr des Respekts“ ausgerufen. Dazu hatte das Land gemeinsam mit der „Nele-Neuhaus-Stiftung“ zu einem regionalen Schreibwettbewerb aufgerufen, der unter dem Titel „Respekt, was geht? – Erzähl’ Deine Story“ aufgerufen, bei dem sich 58 elf- bis 16-jährige Jugendliche aus der Region Fulda beteiligt hatten.

„Ich selbst habe früh gegenseitigen Respekt gelernt“, sagte die Patin der Aktion, die Schriftstellerin Nele Neuhaus, am Donnerstagnachmittag im Fuldaer „Kulturkeller“. Als eines von drei Kindern habe es ein ständiges „Hauen und Stechen“ gegeben. „Ich habe festgestellt, dass auch heute bei vielen jungen Menschen Handlungsbedarf beim Thema ,Respekt’ besteht“, erklärte sie. Im aktuellen Schreibwettbewerb wurde Respekt mit Schreiben und Lesen verknüpft.

Zusammenhalt stärken

Hessens Umweltministerin Priska Hinz, die zur Preisverleihung nach Fulda gekommen war, sagte: „Respekt ist wichtig für einen fairen Umgang miteinander“. Mit der Aktion ginge es dem Land Hessen darum, den sozialen Zusammenhalt zu stärken. „Jeder Mensch ist eine Besonderheit und damit es einen guten Austausch zwischen unterschiedlichen Menschen gibt, braucht es Respekt und gegenseitige Wertschätzung“. „Es ist beeindruckend, wie wortgewandt und sensibel die Jugendlichen Lebenssituationen beschrieben haben, die für sie Respekt zeigen oder mehr Respekt von anderen erfordern“, sagte die Ministerin. Laut Fuldas Bürgermeister Dag Wehner sind Lesen und Schreiben die „wichtigsten kulturellen Errungenschaften“ und das Thema „Respekt“ sei ein gemeinsames Anliegen auch in der Stadt Fulda.

Die fünf jungen Autorinnen Tara-Yasmin Heil (11, Neuhof), Hanna Jordan (13, Hünfeld), Anna Hornig (16, Fulda), Lilly Klüber (12, Künzell) und Annik Weisensee (14, Neuhof) lasen ihre Geschichten vor den versammelten Teilnehmern und deren Familien vor, ehe Neuhaus kurz mit ihnen über die Geschichten plauderte. „Alle eingereichten Geschichten waren spannend und die Auswahl der fünf besten ist mir wirklich nicht leichtgefallen“, sagte die Autorin. „Das Thema sollte getroffen werden und die Geschichten sollten einen Spannungsbogen haben.“ Viele seien auch orthografisch „top“ gewesen. „Das war aber nicht bei allen so“, sagte sie lachend.

„Die Jugendlichen haben in ihren Geschichten sehr unterschiedliche und zum Teil außergewöhnliche Perspektiven gewählt und sehr eindringlich beschrieben, in welchen Situationen sie sich mehr Zivilcourage und Respekt wünschen“, resümierte Neuhaus. „Dass sie sich dabei so gut in die Lage anderer hineinversetzen können, die sich ausgegrenzt oder angegriffen fühlen, spricht für ihre hohe Sensibilität. Wenn dieses Eintreten für andere und für die Grundwerte eines guten Zusammenlebens auch in ihrem Verhalten immer wieder zum Ausdruck kommt, ist dies ein sehr ermutigendes Zeichen.“ Die ausgezeichneten Geschichten hat die Autorin sowohl nach inhaltlichen als auch fachlichen Kriterien ausgewählt.

Hinz überreichte den Preisträgerinnen in Vertretung des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier eine Urkunde und lud sie zu einer zweitägigen Schreibwerkstatt mit Nele Neuhaus und anderen Coaches im Frühjahr des kommenden Jahres ein. Außerdem wurden unter allen Einsendern handsignierte Jugendbücher von Nele Neuhaus, DVDs, T-Shirts und Schlüsselanhänger verlost, die an die Jugendlichen übergeben wurden. Der Wettbewerb wurde in Fulda, Gießen, Wiesbaden, Kassel und Darmstadt ausgerufen. In Osthessen wurde er mit der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek sowie mit der „FZ“ durchgeführt.

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