Schutz von Tier- und Pflanzenarten

Groes Interesse am Schutz von Tier- und PflanzenartenFULDA. ber achtzig naturkundlich interessierte Personen trafen sich im Fuldaer Kreis

Groes Interesse am Schutz von Tier- und Pflanzenarten

FULDA. ber achtzig naturkundlich interessierte Personen trafen sich im Fuldaer Kreishaus zu einem Meinungsaustausch ber den Artenschutz, zu dem die untere Naturschutzbehrde des Landkreises Fulda eingeladen hatte. Auch Vertreter der unteren Naturschutzbehrde der Stadt Fulda, der oberen Naturschutzbehrde sowie der Straenbauverwaltung waren anwesend.

Als Ergebnis wurde festgehalten, dass neben dem weltweiten Artensterben auch im Landkreis Fulda ein erheblicher Artenschwund insbesondere in den Feldgemarkungen zu verzeichnen sei. Man war sich einig darber, dass groe Anstrengungen unternommen werden mssten, um den Artenschwund zu verlangsamen bzw. zu stoppen. Auch wurde auf die Notwendigkeit hingewiesen, im verstrkten Umfang Tier- und Pflanzenarten im gesamten Gebiet des Landkreises Fulda zu kartieren und zu dokumentieren. Die bisherige Datenlage ber den Artenbestand ist ungengend und muss dringend verbessert und aktualisiert werden, so der zustndige Mitarbeiter fr Artenschutz bei der Kreisverwaltung, Jrg Burkard.

Die Zusammenkunft machte deutlich, dass bestehende Aktivitten im Artenschutz und auch Erfolge wie die Wiederansiedlung des Wanderfalken, des Bibers sowie des Schwarzstorches nicht darber hinwegtuschen drfen, dass bekannte Arten wie zum Beispiel die Feldlerche und der Kiebitz, die frher weit verbreitet vorkamen und jedermann zumindest vom Anblick her bekannt waren, mittlerweile fast gnzlich verschwunden sind. Fr die Zukunft wurden neue Projektideen skizziert. Die Umsetzung soll in den kommenden Jahren durch die Naturschutzverwaltung zusammen mit den ehrenamtlich Ttigen erfolgen.

Landrat Bernd Woide verbindet seinen Dank an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Naturschutz mit dem Hinweis, dass Artenschutz nur mit Hilfe des Engagements von Ehrenamtlichen mglich sei, da den dafr verantwortlichen ffentlichen Stellen hufig die entsprechenden Kapazitten fehlen wrden. Auch msse immer auf die Freiwilligkeit der betroffenen Grundeigentmer Rcksicht genommen werden. Deshalb seien Erfolge im Artenschutz mitunter nur schrittweise zu erreichen.

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