Schutzfrau vor Ort

Hofbieber. Der Freiwillige Polizeidienst im Landkreis Fulda entwickelt sich zu einem Erfolgmodell. Das sagte Innenstaatssekretrin

Hofbieber. Der Freiwillige Polizeidienst im Landkreis Fulda entwickelt sich zu einem Erfolgmodell. Das sagte Innenstaatssekretrin Oda Scheibelhuber bei der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit vier weiteren Gemeinden in der Rhn. Hofbieber, Hilders, Tann und Poppenhausen haben somit fr die Zukunft ein umfassendes Sicherheitspaket geschnrt, das hilft, Tatgelegenheiten zu reduzieren und das Sicherheitsgefhl der Brger zu strken, so Scheibelhuber.

Koordinieren wird das Gemeinschaftswerk der klugen Vier, wie es die Staatssekretrin formulierte, Polizeioberkommissarin Anette Dietrich. Die Schutzfrau vor Ort wird in Hilders ihren Dienst versehen. Vertraglich vorgesehen sind in Hofbieber bis zu drei Freiwillige Polizeihelfer(innen), in den brigen Gemeinden jeweils zwei. In der bergangsphase werden die Nachbarn in Uniform zunchst noch bereichsbergreifend eingesetzt.

Prsenz zeigen sollen die Freiwilligen Polizeihelfer vor allem bei Groveranstaltungen und Kirmesfeiern, aber auch im Nahbereich von Schulen und Freizeitanlagen. Weitere Ansatzpunkte fr die kleinen Brgernte und Brgersorgen seien beispielsweise Lrm, (Umwelt-)Verschmutzungen, Sachbeschdigungen, Graffiti-Schmierereien oder auch Angstrume auf ffentlichen Pltzen. Beim weiteren Anforderungsprofil gehe es aber keinesfalls darum, Knllchen zu verteilen, stellte Scheibelhuber klar.

Die Freiwilligen Polizeihelfer werden von der Polizei ausgebildet und ausgestattet. Sie versehen maximal 20 Stunden Dienst pro Monat in Doppelstreifen und erhalten hierfr eine Aufwandsentschdigung von 7 Euro die Stunde. Die Ausbildung umfasst rund 50 Unterrichtseinheiten mit theoretischen und praktischen Inhalten und wird berwiegend an Wochenenden durchgefhrt.

Den Freiwilligen Polizeihelfern stehen neben den so genannten Jedermannsrechten eine ganze Reihe weiterer Befugnisse zu. So drfen sie etwa auch die Identitt von Personen feststellen und Platzverweise aussprechen.

Interessenten fr den Freiwilligen Polizeidienst richten ihre Bewerbungen bitte bis Ende Mrz zentral an die Polizeistation Hilders, Telefon 06681/ 96 120. Wir freuen uns ber mglichst viele qualifizierte Bewerbungen. Fr Hofbieber haben wir schon einige, aus Tann, Poppenhausen und Hilders wrden wir uns noch welche wnschen, sagte Osthessens Polizeiprsident Eck-hard Sauer. (ehr)

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