Osthessische Polizei startet Aufklärung für "schwächere Verkehrsteilnehmer"

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Schwerpunktkontrollen in den osthessischen Landkreisen vom 4. bis 10. Mai

Fulda - Fußgänger, Radfahrer und Fahrer von Elektrokleinstfahrzeugen sind erhöhten Gefahren im Straßenverkehr ausgesetzt. Insbesondere bei Kindern und älteren Menschen kommt es tendenziell öfter zu Fehleinschätzungen im Erkennen und Vermeiden von verkehrsspezifischen Gefahrensituationen.

Um die sogenannten "Schwächeren Verkehrsteilnehmer" im Hinblick auf bestehende Gefahren im Straßenverkehr aufzuklären und zu sensibilisieren, führt das Polizeipräsidium Osthessen zwischen dem 4. und 10. Mai verstärkt Schwerpunktkontrollen in den osthessischen Landkreisen durch.

Unter anderem soll den Verkehrsteilnehmern in Gesprächen vermittelt werden, dass Fußgänger und Fahrradfahrer im Vergleich zu motorisierten Verkehrsteilnehmern deutlich weniger geschützt sind. Insbesondere Zusammenstöße mit Kraftfahrzeugen, aber auch Verkehrsunfälle von Fußgängern und Radfahrern untereinander, haben in den meisten Fällen einen Personenschaden zur Folge. Hierbei ist hervorzuheben, dass Fußgänger und Radfahrer annähernd die Hälfte der Unfälle selbst verursachen oder einen nicht unerheblichen Beitrag zur Unfallentstehung leisten.

Wesentliche Faktoren sind, neben der mangelnden Regelbefolgung, auch der Verzicht auf reflektierende Kleidung und persönliche Schutzausstattung (Fahrradhelme). Darüber hinaus zeigen Verkehrsunfallanalysen, dass sich die Kombination der Risikogruppen (Kinder und Senioren) mit den weniger geschützten Verkehrsbeteiligungsarten (Fußgänger und Radfahrer) besonders negativ auf die Verkehrsunfallentstehung und deren Folgen auswirken. Immer wieder auf diese Gefahren hinzuweisen, ist eine sehr wichtige Aufgabe polizeilicher Prävention.

Weitere Informationen für ältere Menschen in Sachen Verkehrsprävention gibt es unter www.senioren-sind-auf-zack.de .

Auch für Fahrer von Pedelecs hat die Polizei wertvolle Hinweise. Die Zahl dieses Verkehrsmittels im öffentlichen Verkehrsraum steigt seit Jahren für jeden erkennbar an. Aufgrund des unterstützenden Hilfsantriebs wird ein schnelleres Fahren möglich, die Unfallgefahr steigt. Das zeigt auch die zunehmende Zahl der Gesamtunfälle in den letzten Jahren.

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