Scotty: Dunkelfahrer in Morgennebel und Abenddunst

Maskottchen Scotty wendet sich diesmal an Autofahrer, die in der Dämmerung "unterbelichtet" unterwegs sind.

Hallo zusammen,

wie wir alle wissen, geht es mit Riesenschritten auf die dunkle Jahreszeit zu. Naja, ich muss wohl sagen: Wie wir alle wissen sollten... Denn wenn ich morgens zur Arbeit fahre, gibt es immer noch Fahrerinnen und Fahrer, die mir in der Morgendämmerung ohne Abblendlicht entgegenkommen oder mich gar unbeleuchtet von hinten überholen.

So manche Schrecksekunde muss ich dann durchleben, wenn wie aus dem Nichts ein – zumeist schwarzer oder grauer – Wagen auf der Straße erscheint. Manchmal schaue ich dann auf mein Armaturenbrett und stelle fest, dass ich ohne die mit dem Abblendlicht gekoppelte Beleuchtung gar nicht erkennen würde, wie schnell ich fahre oder wieviel Uhr es ist. Vielleicht haben diejenigen, die als „Schwarzfahrer“ in der Morgen- und Abenddämmerung sowie im herbstlichen Nebel unterwegs sind, ja Katzenaugen ?! Ich halte es für höchst gefährlich, in den genannten Zeiten ohne Licht zu fahren.

In anderen europäischen Ländern ist Licht bei jeder Fahrt gesetzlich vorgeschrieben. Das wäre mal eine sinnvolle Maßnahme der Politik, auch für unser Land. Wie mir eine Bekannte erzählte, ist eine Fahrschülerin einst durch die Prüfung gerasselt, weil der Prüfer die Frage stellte, warum sie in der Dämmerung das Licht einschalten sollte. Die Antwort, die die Fahrschülerin gab: „Damit ich besser sehe.“ Und das war prompt falsch: „Damit Sie besser gesehen werden!“, wetterte der Prüfer. Und der „Lappen“ war damit erst einmal ad acta gelegt.

Wenn ich schonmal am Schimpfen bin: Auch die neuen Autos, die mit automatischen LED-Lichtern fahren, lassen ihr Licht zwar nach vorne scheinen, aber die Fahrer der Vehikel scheinen zu vergessen, dass man sie von hinten nicht sieht, denn da bleibt es duster. So taucht dann eben auch das ein oder andere hinten unbeleuchtete Fahrzeug aus dem Nebel der Landstraße auf. Und noch was: Haben sich eigentlich alle in den Herbstferien Autos gekauft? Seit dem vergangenen Montag verlängert sich meine Fahrtzeit eklatant, wenn ich von Norden her am Nadelöhr Michelsrombacher Brücke vorbei muss. Massen an Lkw, Pkw und Transportern schieben sich jeden Morgen über die B27.Was mich freut: Das Reißverschlussverfahren scheinen wir Autofahrer in Fulda aber inzwischen zu beherrschen. Zumindest viele der in die Stadt fahrenden Verkehrsteilnehmer.

Meine Hoffnung ist, dass der ein oder andere „Schwarzfahrer“ meinen Artikel hier gelesen hat und doch lieber einmal mehr als einmal zu wenig die Beleuchtung seines Autos anschaltet. Bei mir gehört das übrigens zum Losfahren wie das Anschnallen. Und auch wenn ich mich oft ärgere: Wie jeder Verkehrsteilnehmer mache ich Fehler. Und wenn man mich freundlich darauf hinweist, arbeite ich auch daran, diese Fehler nicht mehr zu begehen. Also, nichts für ungut ;-)

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