Der Segen kommt per Fahrrad

Pfarrer Echtermeyer aus der Ev. Christopheruskirchengemeinde schwingt sich bei gutem Wetter auf sein Rad um seiner Gemeinde, in dieser schweren Zeit, den Segen zu bringen.

Da die Menschen zurzeit nicht in die Kirche kommen und gemeinsam Gottesdienst feiern können, kommt die Kirche in Künzell zu ihnen. Jeden Abend seit Beginn der Corona- Krise startet der Pfarrer der Ev. Christophoruskirchengemeinde Wolfgang Echtermeyer, wenn es das Wetter zulässt, gegen 18 Uhr mit dem Fahrrad seine „Tour de Segen“ durch die Ortsteile seiner Gemeinde.

An zentralen Orten am Dicken Turm, in Dirlos, Keulos, Künzell und Bachrain spricht er jeweils ein Segensgebet für alle Bewohner. Gern nimmt er dabei auch Fürbitten auf, die ihm von Gemeindegliedern zugesandt werden. „Dem Segen wohnt keine magische Kraft inne, aber er ist eine Grundkraft des Lebens, die Zuversicht, Geborgenheit und Halt schenken kann. Und diese Lebenskraft möchte ich in dieser schwierigen Zeit den Menschen durch diese kleine mutmachende Geste gern weitergeben. Alle, denen ein solcher Segenszuspruch etwas bedeutet, sollen sich Abend für Abend gesegnet wissen“, sagt Wolfgang Echtermeyer.

Unterwegs freut er sich zudem über manchen freundlichen Grüß, über einen dankbaren Zuruf, ein Hallo über den Gartenzaun und über manche Begegnung im Vorbeiradeln. In Bachrain beschließt er vor der Christophoruskirche seine Segenstour mit dem Vater Unser. Selbstverständlich kommt der Segen auch in den Ostertagen in Künzell wieder per Fahrrad.

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