Sehr gelungenes Integrations- und Inklusionscamp

Die Teilnehmer des Integrations- und Inklusionscamps hatten viel Freude
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Die Teilnehmer des Integrations- und Inklusionscamps hatten viel Freude

Eine tolle Integrations- und Inklusions- Ferienmaßnahme für Kinder und Jugendliche führte der DAFKS KONTAKT Fulda in der zweiten Woche der Herbstferien durch.

Fulda „Das wurde aber auch wieder mal Zeit! Wegen Corona mussten wir letztes Jahr unser Fußballcamp absagen und seitdem haben wir jeden Tag darum gebangt, dass es dieses Jahr klappt“, so Winfried Jäger, Präsident des DAFKS. „Die Planungen und Organisation für das Camp haben wir bereits Anfang des Jahres begonnen – es mussten ja alle Aktivitäten, die Einkäufe für das Essen und die Corona-Testungen und vieles mehr koordiniert werden“ – so Jäger.

Eine entsprechende Corona Hygienekonzeption war ebenfalls durch den DAFKS entwickelt worden und es wurde auch genau kontrolliert, dass sie auch umgesetzt wurde. Ein Teil der Konzeption war, die Aufteilung in zwei Gruppen zu den unterschiedlichen Programmpunkten. Mit mehreren Bussen vom Malteser Hilfsdienst wurden die Teilnehmer zwischen den einzelnen Austragungsstätten zu den unterschiedlichen Programmpunkten gefahren und wieder abgeholt. Das begann bereits morgens bei der Abholung der Kinder in den unterschiedlichen Unterkünften und endete täglich bei der Heimfahrt. Jäger: „Wir hätten viel mehr Teilnehmer haben können, das Interesse war sehr groß. Aber aufgrund der Coronapandemie haben wir das leider beschränken müssen“.

Das Camp startete morgens um 10 Uhr und ging täglich bis 16 Uhr. Den Kindern und Jugendlichen wurde ein tolles und abwechslungsreiches Programm geboten – Sport, Musik und Kultur. Im Vordergrund stand Fußball. Headcoach Ismail Asimi hatte mit seinen Co-Trainern und Betreuern dafür gesorgt, dass jeden Tag ein genau abgestimmtes Pensum umgesetzt werden konnte.

Die Crew des DAFKS hatte natürlich auch für ein täglich wechselndes Mittagessen gesorgt, das im Vereinshaus durchgeführt wurde. „Die richtige Essensauswahl vor dem Hintergrund unterschiedlicher Glaubensrichtungen und dass es geschmeckt hatte, war gerade ein Beweis dafür, dass viele Kinder einen Nachschlag geholt hatten“, so Karin Jäger vom DAFKS, die diesen Part des Camps leitete. Nach dem Mittagessen stand ein täglich wechselndes Programm auf dem Zeitplan. So besuchten die Kinder das Blackhorse Museum und hatten hier die Möglichkeit, etwas über den Grund der ehemaligen Stationierung des 11th ACR und 14th US Cavalry Regiments in Fulda zu erfahren und die Ausstellung zu besichtigen.

„Wer wirft den besten Korb?“, stand im Mittelpunkt der Basketball-Schulung, die vom DAFKS Trainer Joshua Kostroch durchgeführt wurde. Mit Cricket wurde das sportliche Angebot von DAFKS Coach Parvez Heidar abgerundet. Die Teilnehmer bekamen hier die Grundregeln von Cricket erklärt und konnten das natürlich auch selbst ausprobieren. Gut angenommen wurde auch das „Antesten“ und die Vorstellung von Musikinstrumenten, die vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Fulda-Mitte an einem Camp-Mittag umgesetzt wurde. Die Ausbilder des Spielmannszuges Heinrich Rausch, Dagmar Fröhlich, Samuel und Karlheinz Spitzbart waren sich einig „wir haben dabei das eine oder andere Talent entdeckt“.

Ein weiterer toller Programmpunkt war auch die Besichtigung und Erklärung eines Rettungswagens durch den Malteser Hilfsdienst. Die Kinder und Jugendlichen konnten so erfahren, was im Einsatz in einem Rettungswagen alles gemacht wird. Natürlich durften auch Übungen in Erster Hilfe nicht fehlen und so konnten die Kids und Jugendlichen lernen, wie beispielsweise Verbände angelegt werden. Am letzten Tag stand ein Fußballturnier der Teilnehmer auf dem Programm – sechs Teams spielten gegeneinander. Groß war die Freude, als die ersten drei Teams einen Pokal und alle Teilnehmer eine Medaille überreicht bekommen hatten.

Zum Abschluss des Camps freute sich der Harald Piaskowski, Integrationskoordinator und Vorsitzender des Sportkreises Fulda-Hünfeld, über die vielen Teilnehmer. Alle erhielten zur Erinnerung an das Camp 2021 eine Urkunde. Bei so viel Action und Programm vergingen die vier Tage wie im Flug, und die Teilnehmer wären gerne alle noch länger geblieben.

Im Vordergrund stand neben der sportlichen und kulturellen Betätigung natürlich auch die Möglichkeit, sich besser kennen zu lernen. 66 glückliche Kinderaugen waren Beweis genug, dass das Camp ein voller Erfolg war, so das Fazit von Winfried Jäger, DAFKS und Renate Reusch MHD. Durch die schlechte Witterung musste der sportliche Bereich zwar in die Sporthalle verlegt werden, aber das hat den die geplanten Aktivitäten nicht geschadet. Auch für das Jahr 2022 plant der DAFKS wieder ein Inklusives- und Integrations- Kinder- und Jugendcamp. Der Zeitraum wird rechtzeitig unter anderem auf der Homepage www.DAFKS.de angekündigt.

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