SeitenWechsel: Projekt von „antonius“ und Franziskanern

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Eine Abordnung aus Brasilien besuchte jetzt zwei Mitglieder der Franziskaner Jugendgruppe Pax et Bonum bei ihrem Austausch in Fulda.

Fulda - Seit einem halben Jahr leben Larissa (23 Jahre ) und Mattheus (ebenfalls 23 Jahre) in Fulda. Die beiden Brasilianer von der franziskanischen Jugendbewegung „Pax et Bonum“ nehmen an einem „SeitenWechsel“-Projekt der Franziskaner und „antonius“ teil.

Für ein Jahr arbeiten die beiden in Einrichtungen von „antonius“, erleben die Spiritualität des Frauenbergs und lernen die deutsche Kultur mit und durch ihre Gastfamilien kennen. „Ich wollte etwas zurückgeben“, sagt Larissa im „antons meat & eat“ in Fulda, bei dem Besuch einer Abordnung der Jugendbewegung aus Mato Grosso. Seit 80 Jahren sind die Franziskaner in der brasilianischen Stadt tätig. „Es freut uns sehr, dass nach jahrelangem Geben auch etwas zurückkommt“, so Pater Cornelius Bohl, Provinzial der Deutschen Franziskanerprovinz. In Brasilien sei das Thema Inklusion noch nicht soweit fortgeschritten. Diese Arbeit mit Menschen mit Behinderung begeistere die studierte Sozialpädagogin. Auch ihr Kollege Hendrik im Bistro „antons meat & eat“ ist begeistert von diesem „SeitenWechsel“. „Die Arbeit mit Larissa macht großen Spaß, sie ist immer nett und sieht immer gut aus“, sagt Hendrik, der extra für seine neue Kollegin etwas Spanisch gelernt habe.

Mattheus, der für ein Jahr in der „Startbahn“ als Unterrichtsassistenz arbeitet, sieht das Projekt als Chance für das persönliche Wachstum. Und nimmt gerne an Veranstaltungen bei den Franziskanern am Frauenberg teil. Nicht nur die neue Kultur begeistert ihn, sondern auch die Spiritualität des Frauenbergs findet bei dem Brasilianer Anklang. Ebenso begeistert zeigt sich Bruder Rogerio, Ordensoberer der Franziskaner in Mato Grosso, der die Jugendgruppe in Brasilien aufgebaut hat, bei einem Rundgang durch die verschiedene Projekte von „antonius“: „Ich bin sehr überrascht von dem, was ich hier sehe. Und freue mich über dieses erste Projekt außerhalb von Brasilien.“

Der erste „SeitenWechsel“ von Brasilien zeigt sich zur Halbzeit als Erfolg. Gemeinsam möchten „antonius“ und die Franziskaner an dem Projekt weiterarbeiten.

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