Zum richtigen Verhalten in der Silvesternacht: Stadt Fulda und Polizei geben Hinweise 

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In der Altstadt gilt generelles Feuerwerksverbot / Polizeipräsidium hält Eingreifkräfte vor

Fulda - Zum Jahreswechsel weisen die Stadt Fulda und das Polizeipräsidium Osthessen in einer gemeinsamen Pressemitteilung auf Gefahren hin, besonders im Zusammenhang mit dem Silvesterfeuerwerk. So ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern und Altenheimen sowie Fachwerkhäusern ausnahmslos verboten. In der Fuldaer Altstadt gilt ein generelles Feuerwerksverbot.

Im Altstadtbereich kann aufgrund der engen Straßen und Gassen der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Sicherheitsabstand von acht Metern zu Fachwerkhäusern nicht eingehalten werden. Auch an allen Stellen außerhalb der Altstadt, an denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, dürfen keine pyrotechnischen Gegenstände abgebrannt werden. Wie in den Vorjahren ist auch auf dem Domplatz das Abbrennen von Silvesterfeuerwerken nicht gestattet.

Notwendig sind diese strikten Regelungen, da Feuerwerkskörper aufgrund ihrer Brenndauer und der Tatsache, dass sie Temperaturen von bis zu 2000 Grad erreichen können, sehr leicht Brände auslösen können, wenn sie zum Beispiel durch lose Ziegeln oder Dachluken in Gebäude geraten. Das Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Fulda weist darüber hinaus auf die Einhaltung von allgemeinen Sicherheitsvorschriften und Unfallverhütungsvorschriften hin. Verstöße gegen die Sprengstoffverordnung können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Gleichzeitig bittet das Ordnungsamt, abgebrannte Feuerwerkskörper ordnungsgemäß zu entsorgen. In einigen Bereichen der Innenstadt, wo das Abbrennen nicht verboten ist, werden zu diesem Zweck zusätzliche Mülleimer aufgestellt.

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre, insbesondere mit Blick auf die in der Regel ausgelassene Feierstimmung mit teilweise hohem Alkoholkonsum, hat das Polizeipräsidium Osthessen in enger Abstimmung mit den städtischen Behörden Einsatz- und Schutzmaßnahmen für die Silvesternacht vorbereitet. Dazu gehört unter anderem eine verstärkte Polizeipräsenz durch Streifen in Uniform und in ziviler Kleidung. Auch Beamtinnen und Beamte, die mit der sogenannten Body-Cam ausgerüstet sind, werden in der Nacht im Einsatz sein.

Darüber hinaus hält das Polizeipräsidium, wie in den vergangenen Jahren auch, Eingreifkräfte vor, um auf besondere Lageentwicklungen vorbereitet zu sein. Zusätzlich zu der von Stadt und Polizei mit Beginn des Weihnachtsmarktes in Betrieb genommenen stationären Videoüberwachung auf dem Universitäts- und Borgiasplatz hatte die Polizei weitere Videoüberwachungen im Bereich der Innenstadt installiert. Diese wurden jetzt zum Jahreswechsel nochmals um drei Standorte im Bereich Buttermarkt, Doll sowie im Bermudadreieck erweitert.

Die zusätzlichen Anlagen sind jedoch nur temporär und werden bereits Anfang Januar wieder abgebaut. Der Einsatz von Videotechnik hat sich bei der Verhinderung und Bekämpfung von Straftaten bewährt. Die überwachten Bereiche sind dabei mit Schildern deutlich gekennzeichnet.

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