Neues Sicherheitskonzept für Klinikum Fulda

Der Haupteingang des Klinikums Fulda

Neues Sicherheitskonzept für Klinikum Fulda

Fulda. Das Krankenhaus ist ein Ort von Menschlichkeit und zugleich von höchster technischer Präzision. Hier sollen sich Menschen geborgen fühlen, um im besten Falle rasch zu genesen. Darum ist und bleibt ein Krankenhaus auch ein Ort der Offenheit, denn die Patienten sollen nicht abgeschieden sein vom Leben, sondern zu möglichst vielen Stunden am Tag Besuch von Angehörigen, Freunden und Kollegen empfangen können. Aber wir wissen ebenso: Kriminalität hat auch vor Krankenhäusern noch nie Halt gemacht. Bedrohungen und Übergriffe durch gewaltbereite Personen und Diebstahl von Material und Geräten gibt es auch im Klinikum Fulda. Um Patienten, Angehörige und Mitarbeiter zu schützen, verfolgt das Klinikum Fulda seit jeher ein Sicherheitskonzept und passt es immer wieder den Erfordernissen an.

Darum beschäftigt sich eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe unter der Leitung des Vorstandes des Klinikums Fulda seit einigen Wochen mit der Aktualisierung des Sicherheitskonzeptes. „Der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten vor Übergriffen hat den höchsten Stellenwert“, betont Vorstands-Sprecher Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, „es geht zunächst um die uns anvertrauten Menschen, aber auch um einen wirkungsvollen Schutz der teuren medizinischen Geräte und Arzneimittel.“

Auch wenn das Konzept noch nicht endgültig fertiggestellt ist, wird eine Maßnahme bereits ab dem 15. April umgesetzt: in einem ersten Schritt wird der Haupteingang zur Eingangshalle (Drehtür) in der Zeit von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens verschlossen. Während dieser Zeit fungiert die danebenliegende Flügeltür als Nachteingangstür. Die Tür wird während dieser Zeit videoüberwacht und vom Wachdienst beziehungsweise den Mitarbeitern der Zentralen Notaufnahme auf Klingeln für Dritte - wie  für Patienten - geöffnet.

 „Der Nachtzutritt ist somit für unsere Patienten, die in die Notaufnahme wollen, durch die Klingel jederzeit gewährleistet“, betont Menzel. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können die Nachteingangstür mit einem speziellen Chip von außen öffnen. „Alle unsere Mitarbeiter sind zur besonderen Wachsamkeit aufgerufen, sodass die Außentüren stets ordnungsgemäß verschlossen bleiben und beispielsweise Fluchttüren nicht durch Entriegeln von außen zu öffnen sind.

Denn auch das Blockieren von Türen stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar“, so  Menzel weiter: „Wir wollen, dass unser Klinikum auch in Zukunft ein sicherer Ort bleibt, an dem sich Patienten und Angehörige gut und geborgen aufgehoben fühlen.“

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