Simon Schüler möchte Landrat des Landkreises Fulda werden

Simon Schüler tritt am 24. September als Landratskandidat für die SPD an.

Als Gegenkandidat zu Amtsinhaber Bernd Woide (CDU) tritt der 27 Jahre alte Simon Schüler (SPD) am 24. September als Landratskandidat an.

Fulda - Simon Schüler ist der Landratskandidat der SPD. Der 27-Jährige wurde in Fulda geboren und besuchte die Winfriedschule. Nach dem Abitur studierte er Social Studies in Würzburg (Bachelor), dann folgte ein Masterstudium Internationale Studien/Friedens- & Konfliktforschung in Frankfurt. Derzeit arbeitet Schüler bei der „Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen“ in Wiesbaden. Er ist seit 2008 Mitglied der SPD. Er ist Mitglied des Kreistages des Landkreises Fulda, dort stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit. Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender der SPD Fulda-West und Mitglied des SPD-Unterbezirksvorstandes im Kreis Fulda.

Fulda aktuell: Warum treten Sie als Landratskandidat an? 

Simon Schüler: Ich trete an, weil ich glaube, dass es nicht genügt, Politik nur nach aktuellem Bedarf zu machen und solide zu verwalten. Die großen Herausforderungen der Zukunft wie zum Beispiel die Digitalisierung müssen wir bereits jetzt viel entschlossener anpacken, als das bisher geschieht. Das will ich gemeinsam mit den Menschen im Landkreis tun.

FA:  Wofür stehen Sie für den Landkreis Fulda?

Schüler:

 Ich stehe für einen Landkreis, in dem die Bürgerinnen und Bürger mehr direkte Einflussmöglichkeiten haben als bislang. Ich möchte mich für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt und für zeitgemäße Mobilität – auf der Straße und im Netz – auch im ländlichen Raum einsetzen. Ich stehe für mehr Auswahl im Schulsystem und will dafür sorgen, dass von der guten wirtschaftlichen Lage des Landkreises auch wirklich alle Menschen profitieren.

FA: Welche Aufgaben liegen in den kommenden Jahren vor der Kreispolitik?

Schüler:

Die gesellschaftlichen Megatrends wie der demografische Wandel, Digitalisierung, Globalisierung machen natürlich auch vor dem Landkreis Fulda nicht Halt – da gilt es, frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen. Wir dürfen uns nicht auf der heute guten Situation ausruhen, sondern müssen starke Konzepte in Sachen Mobilität und Nahverkehr, Internetausbau oder Start-Up-Förderung entwickeln, um nicht abgehängt zu werden. Eine besondere Herausforderung für die Region wird zudem die Wiederbelebung des ländlichen Raumes sein: Dass dort aus ökonomischen Motiven immer mehr Infrastruktur abgebaut wird, finde ich nicht akzeptabel, hier muss Politik entgegensteuern.

FA: Wie stellen Sie sich die Arbeit als Landrat vor?

Schüler: 

Das wird sicherlich eine sehr herausfordernde Aufgabe mit einer guten Mischung aus handfesten politischen und eher repräsentativen Aufgaben. Ich würde mich auf beides gleichermaßen freuen, gerade die Zusammenarbeit mit so vielen verschiedenen Ebenen und Akteuren in allen erdenklichen Politikfeldern macht den Reiz des Amtes aus.

FA: Wird sich Ihr Wahlkampf bis zum Stichtag 24. September noch ändern? Falls ja, in welcher Weise?

Schüler: 

Der Wahlkampf wird in den verbleibenden zwei Wochen noch einmal besonders zeitintensiv, wir wollen möglichst viele der zahlreichen unentschlossenen Wählerinnen und Wähler überzeugen. Inhaltlich jedoch bleibe ich meinem Programm natürlich treu und auch am bisher fairen Umgang miteinander gedenke ich nichts zu ändern.

FA: Wo werden Sie am Wahltag ab 18 Uhr sein?

Schüler:

 Ich werde im Landratsamt sein und mit den anderen Kandidaten gespannt auf die ersten Ergebnisse warten. Anschließend geht es weiter zur Wahlparty meiner Partei – hoffentlich mit Grund zum Feiern.

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