Sogar Evakuierungen sind möglich

Der Rauschenberg in Petersberg wird derzeit auf mögliche Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht.
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Der Rauschenberg in Petersberg wird derzeit auf mögliche Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht.

Kampfmittelräumung am Rauschenberg geht ab Montag in eine neue Phase

Petersberg/Fulda. Derzeit wird der Rauschenberg in Petersberg auf mögliche Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht, da er in dieser Zeit häufig das Ziel von Luftangriffen war. Ein Teil des 27 Hektar großen Waldgebietes ist mittlerweile bereits sondiert. In den kommenden Wochen wird es in die entscheidende Phase gehen: Die Räumungsteams werden in das Innere des Waldes vordringen und tiefer liegende Verdachtsfälle untersuchen.

Es besteht daher die Möglichkeit, dass im Waldgebiet noch Blindgänger von Flie-gerbomben vorhanden sind, die entschärft werden müssen. Dabei könnte es – je nach Lage und Bombentyp – auch zu einer Evakuierung von angrenzenden Indust-rie- und Wohngebieten kommen. Die potenziell betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Fulda und Petersberg werden dieser Tage schriftlich ausführlich darüber informiert.

Auch auf die angrenzende Bahntrasse sowie die Autobahn könnte eine Kampfmit-telräumung Auswirkungen haben. Stadt und Gemeinde befinden sich deshalb in engem Austausch mit dem Polizeipräsidium Osthessen, dem Landkreis Fulda, der RhönEnergie, der Bundespolizei, der DB Netz AG sowie der Autobahn GmbH. Ziel aller Beteiligten ist es, die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten.

Möglicher Evakuierungsbereich und Einrichtung von Betreuungsstellen

Die Kampfmittelräumer werden ab Montag, 9. August 2021, die tiefer liegenden Verdachtsfällen untersuchen. Sollten die Experten auf etwas stoßen, kann es auch innerhalb eines Tages zu Evakuierungsmaßnahmen kommen. In diesem Fall wer-den Betreuungsstellen eingerichtet, und über die regionalen Medien sowie das In-ternet wird über den Fortschritt der Räumung informiert. Auch ein Bürgertelefon sowie ein Kommunikationszentrum für Vertreterinnen und Vertreter der Presse werden dann eingerichtet.

Der maximal mögliche Evakuierungsbereich ist online über die Homepage der Gemeinde Petersberg unter www.petersberg.de und der Stadt Fulda unter www.fulda.de abrufbar.

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