Soldat stirbt bei Schießübung in Wildflecken 

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Blaulichter

Tragisches Unglück bei Gefechtsschießen mit der Panzerfaust

Wildflecken - Auf dem Truppenübungsplatz der Rhön-Kaserne in Wildflecken ist am Dienstagnachmittag ein Soldat bei einer Schießübung ums Leben  gekommen. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt haben die Ermittlungen aufgenommen und am Mittwochvormittag erste Ergebnisse mitgeteilt.

Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand waren mehrere Soldaten gegen 14.45 Uhr auf einer Schießbahn auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes mit Schießübungen befasst. Das Training umfasste das Gefechtsschießen mit der Panzerfaust. Bei der Abgabe eines Schusses aus der Waffe eines 22-jährigen Soldaten befand sich ein gleichaltriger Soldat aus dem Kreis Paderborn genau hinter dieser Panzerfaust.

Bei der Schussabgabe wurde der Soldat vom Rückstrahl der Waffe erfasst. Der Mann wurde durch die Luft geschleudert und so schwer verletzt, dass er noch vor Ort verstarb. Ein sofort hinzugerufener Arzt der Bundeswehr konnte nur noch den Tod feststellen.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt führt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zu dem Todesfall und rekonstruiert dazu insbesondere die Situation und die zeitlichen Abläufe am Schießstand.

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