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Eine Region hält zusammen: "Wir helfen den Kleinen"

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Onlineshop www.wir-helfen-den-kleinen.de . ist an den Start gegangen / Gedanke der Solidarität

Osthessen - Die Coronakrise setzt sehr vielen Unternehmen in unserer Region zu. Und auch in Stadt und Landkreis Fulda leiden die kleinen Unternehmen und Dienstleister unter den großen Einschränkungen der Krise und müssen um ihre Existenz bangen. Aber sie bleiben nicht tatenlos. Not macht erfinderisch, könnte man sagen. Und so hält die Region zusammen und kämpft Seite an Seite. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Das Motto lautet: „Damit Fulda so bleibt, wie es ist.“ Denn wenn Solidarität, Tatendrang und Kreativität in diesen schwierigen Zeiten aufeinander treffen dann kann Großes entstehen. Das wird besonders in den letzten Tagen und Wochen deutlich. Blitzschnell und ohne großes Budget im Rücken hat sich eine Handvoll Händler, Gastronomen, Kleinunternehmer und Serviceanbieter der Region zusammengetan und in kürzester Zeit einen eigenen Onlineshop inklusive bargeldloser Bezahlung, zentralem Lager und kontaktloser Lieferung bis vor die Haustür auf die Beine gestellt.

 „Wir helfen den Kleinen“ ist ein Mammutprojekt, das viel Arbeit gemacht hat, aber vom solidarischen Gedanken beflügelt inzwischen online gegangen ist. So kann man jetzt virtuell unter www.wir-helfen-den-kleinen.de . in Fuldas Läden einkaufen.

Für Florian Kekule, Rudolf Christoph Reiet, Heiko Reinholz und Johannes Ruppel ist der Onlineshop ein echte Herzensangelegenheit. Sie wollen kleinen Unternehmen der Region die Möglichkeit geben, ihre Waren und Produkte auch während der Kontaktsperre ihren Kunden weiterhin zur Verfügung zu stellen. Und zwar ganz uneigennützig, denn Geld wollen sie damit nicht verdienen. Sie wollen die Region unterstützen.

Ob eine leckere Quiche von „Schmitt’s Delikatessen“, Tomatensuppe von „LindenGut“ oder Apfel Konfitüre der „Rhöner Botschaft“: hier findet sich für jeden Gaumen etwas. Das Angebot gilt für Kunden im Umkreis von 30 Kilometern um Fulda, alle Bestellungen werden kostenfrei vier Mal in der Woche frisch ausgeliefert und der Mindestbestellwert beträgt gerade einmal 30 Euro. Bequemer und leckerer kann man in diesen Wochen wohl kaum seinen Einkauf tätigen.

Und noch mehr Händler der Region sollen dazu kommen. Der solidarische Zusammenschluss lädt dazu ein, sich zu melden und mitzumachen. „Damit wir auch nach der Krise vor die Tür gehen und durch eine Innenstadt voll von kleinen, individuellen Geschäften und unabhängigen Läden spazieren können“, wie die Initiatoren meinen. Kontakt gibt es telefonisch bei Johannes Ruppel unter der Nummer 0170/5229242.

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