Sommerlad-Neubau: Jetzt ist die Politik am Zug

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Fulda/Petersberg. Vorstellung des Gutachtens zum geplanten Sommerlad-Neubau im Fuldaer Stadtschloss.

Fulda/Petersberg.Heute Nachmittag hat Stefan Kruse vom Stadtforschungs- und Planungsbüro "Junker + Kruse" aus Dortmund auf einer Pressekonferenz im Fuldaer Stadtschloss die "Wirkungsanalyse des Möbelhauses Sommerlad in der Stadtregion Fulda" den Medienvertretern vorgestellt.

Das Ergebnis des Gutachtens: Sommerlad kann im interkommunalen Gewerbegebiet in Künzell bauen, wenn die Fläche für Möbel von den vom Unternehmer Frank Sommerlad geplanten 23.400 Quadratmetern auf 21.000 Quadratmetern verkleinert wird. So hätte das Möbelhaus laut Kruse keine negativen Auswirkungen auf den restlichen Möbel-Markt in der Region. Das Randsortiment, wie zum Beispiel Textilien, Lampen oder Porzellan, habe keine Auswirkungen auf andere Unternehmen - auch nicht in der Innenstadt - erklärte Kruse.

Sollte das Sommerlad-Projekt scheitern, zieht es Petersbergs Bürgermeister Karl-Josef Schwidessen durchaus in Betracht, den Vertrag, den seine Gemeinde mit den Partnern Künzell, Eichenzell und der Stadt Fulda bis zum Jahr 2025 hat, zu kündigen. "Wenn das nicht funktioniert, bringt uns das ja nichts", so Schwidessen. Eichenzells Bürgermeister Dieter Kolb fügte hinzu: "Für mich ist das Projekt noch nicht vom Tisch. Wir wollen den Vertrag mit Leben füllen".

Entschieden ist also noch nichts. "Nun müssen die Stadtverordnetenversammlung sowie der Magistrat noch über das Gutachten informiert werden", erklärte OB Möller. "Auch die Bürgermeister der Gemeinden werden so verfahren. Im Herbst werden wir dann zusammen eine Entscheidung treffen."

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