"Soziale Stadt": Förderung auch für Fulda und Hünfeld

Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz

1.536 Millionen Euro für Ostend/Ziehers-Süd in der Barockstadt und 1,870 Millionen Euro für das Nord- und Ostend in der Konrad-Zuse-Stadt

Fulda/Hünfeld - „Das Förderprogramm ,Soziale Stadt' unterstützt einzelne Stadtteile und Quartiere in hessischen Städten, die einen besonderen Entwicklungsbedarf haben. Inzwischen können wir 32 Projekte an 21 Standorten fördern. Das Besondere: Das Programm setzt auf eine aktive Teilhabe vor Ort. Das ist auch gut so, denn die Bürger wissen selbst am besten, wo sich ihr Stadtteil oder ihr Ort verändern muss“, so Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz. Sie hatte bereits am 8. November den Vertreterinnen und Vertreter der sechs neuen Förderstandorte im Programm „Soziale Stadt“ die entsprechenden Aufnahmebescheide überreicht.

„Die Mittel konnten in diesem Jahr erneut aufgestockt werden: Insgesamt stehen 28,3 Millionen Euro zur Verfügung“, freute sich Hinz. Die Fördergelder des Programms stammen jeweils zur Hälfte vom Bund und dem Land. Kommunen selbst beteiligen sich mit weiteren rund elf Millionen Euro. Förderfähig sind dabei sowohl innerstädtische und innenstadtnahe Stadtgebiete als auch große Wohnsiedlungen am Stadtrand. „Es geht uns nicht nur um die Schaffung bezahlbarer Wohnungen, sondern auch um ein attraktives und lebenswertes Wohnumfeld. Unser Masterplan Wohnen verknüpft diese Aspekte erstmals und macht deutlich, dass das eine nicht ohne das andere geht“, betonte Ministerin Hinz.

Folgende Standorte aus dem osthessischen Bereich werden im Programmjahr 2017 erneut oder zum ersten Mal gefördert: in Fulda das Ostend/Ziehers-Süd mit 1.536 Millionen Euro und in Hünfeld das Nord- und Ostend mit 1.870 Millionen Euro.

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