Spätlese-Wettbewerb

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Fulda. Bereits zum 15. Mal fand der Wettbewerb statt, bei dem in diesem Jahr die besten Riesling Spätlesen des Jahrgangs 2013 prämiert wurden.

Fulda. 165 Weine aus 101 Weingütern, eine hochkarätig besetzte Jury und höchste Konzentration im Kaisersaal des Fuldaer Stadtschlosses: Bereits zum 15. Mal  wurden anlässlich des Deutschen Riesling Spätlese Wettbewerbs die besten Riesling Spätlesen des Jahrgangs 2013 prämiert. Auch in diesem Jahr wurde die Veranstaltung von Wolfgang Wehner, verantwortlich für Tourismus & Gastronomie im Regionalen Standortmarketing Fulda, initiiert.Zur Auswahl standen insgesamt 60 trockene, 33 halbtrockene und 72 fruchtige Spätlesen. Diese Weine wurden an zwei Tagen von einer Expertenrunde aus Sommeliers, Winzern und Weinhändlern sorgfältig nach den Kriterien Abgang, Geschmack, Körper, Extrakt und Intensität bewertet.  Teilnahmeberechtigt waren alle Winzer aus deutschen Weinbaugebieten mit ihren Riesling Spätlese Weinen. Pro Weingut konnten maximal zwei Weine pro Kategorie zugesandt werden. "Durch die vielen Regenfälle und die fehlenden Sonnenstunden war 2013 für den Weinbau ein insgesamt schwieriger Jahrgang, sodass bei den Weinen deutliche Qualitätsunterschiede festzustellen sind. Die guten Winzer konnten den Wetterkapriolen trotzen und dennoch gute Weine hervorbringen", berichtete Weinjournalist Rudolf Knoll, der den Vorsitz der Jury innehatte.

Der Wettbewerb ist mittlerweile Tradition – genauso, wie die Geschichte, die dahinter steckt: Mit dem Spätlese-Pokal möchte das Organisationsteam auf die weinhistorische Verbindung von Fulda zu Johannisberg im Rheingau hinweisen. Um die reifen Trauben lesen zu dürfen, musste in jedem Jahr ein Bote nach Fulda reiten, um sich die Ernteerlaubnis einzuholen  – das Schloss Johannisberg befand sich in fuldischem Besitz. Da der Bote im Jahr 1775 zu spät ins Rheingau zurückkehrte, waren die Trauben bereits von Edelfäule befallen – doch trotzdem wurden sie noch geerntet und der fruchtige Geschmack der Spätlese zufällig entdeckt. Für Weinliebhaber Wolfgang Wehner ist die Organisation dieses Wettbewerbs gleichermaßen Berufung und Hobby: "Mit diesem Spätlese-Wettbewerb wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Fulda fest in der Geschichte des Weinbaus verankert ist."

Die offizielle Prämierung der Gewinnerweine wird am Sonntag, 16. November im Stadtschloss Fulda veranstaltet. Die Sieger-Weingüter erhalten anlässlich dieses Termins den Riesling-Spätlesereiter Pokal von Fulda.

Die Gewinner im Überblick:

Kategorie "trocken":Weingut Evangelische Kirche Hessen-NassauLage: Niersteiner Nipping

Kategorie "feinherb" (zwei Sieger aufgrund von Punktgleichstand):Weingut BrennfleckLage: Sülzfelder Maustal

und:

Weingut Reuscher-HaartLage: ÜberSchwang

Kategorie "fruchtig":Weingut von MummLage: Johannesberger Mittelhölle

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