Spannender Abend: CDU-Stadtverband trifft sich beim Neujahrsempfang

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Die vier Bewerber um die Kandidatur als Landtagsabgeordneter (von links) Johannes Rothmund, Benjamin Tschesnok, Ingrid Manns und Thomas Hering stellten sich vor.
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Gestern trafen sich die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes beim traditionellen Neujahrsempfang im "antonius-Café".

Fulda - Zum traditionellen Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Fulda hatte der Vorsitzende des Stadtverbands Fulda, Dag Wehner, am Mittwochabend in das „antonius-Café“ eingeladen. Diesen Abend nutzten die vier Bewerber um die Kandidatur als Landtagsabgeordneter. Zuvor resümierte Wehner das vergangene Jahr. „Es war ein ereignisreiches Jahr mit einem durchwachsenen Wahl-Ergebnis.“ Die Regierungsbildung sei auch nach dem SPD-Parteitag nicht in trockenen Tüchern, mahnte er. Für die Landtagswahl müsse sich die hessische CDU gut positionieren. Die vier Kandidaten für die Nachfolge von Dr. Walter Arnold stellten sich den Anwesenden kurz vor. Eines haben Ingrid Manns, Benjamin Tschesnok, Thomas Hering und Johannes Rothmund gemeinsam: Sie sind motiviert, das Amt mit Herzblut auszuüben. Das sieht auch Wehner so. „Bei diesem guten Angebot muss uns nicht bange sein.“ Am 19. Februar entscheiden die Delegierten, wer die Chance hat, Arnold im Landtag zu beerben. Heiß wurde in einer 30-minütigen Pause über die Kandidaten diskutiert.

Im Anschluss folgte eine Talkrunde mit dem journalistischen Urgestein und Gründer des Nachrichtenportals „Osthessen News“, Martin Angelstein. Er und Moderator Christoph Burkard sprachen über das Thema „Fake News“. Angelstein gewährte den Anwesenden einen Einblick in die Arbeit der Journalisten und mahnte: „Mit mehr Lesern (Followern) steigt auch die Verantwortung.“ Und spielt dabei auf die Verbreitung von falschen Nachrichten in sozialen Netzwerken an. Eine falsche Meldung sei schnell ins Netz gestellt, sie wieder zurückzuholen sei unmöglich. Bei Angelstein gilt: „Der Wahrheitsgehalt steht vor der Aktualität.“ Dennoch sei der Konkurrenzdruck zwischen den einzelnen Medien so groß, dass es einem „Hochseilakt“ gleiche, zwischen Aktualität, einer Vorrangstellung und einer „sauberen journalistischen Arbeit“ zu unterscheiden. Burkard und Angelstein waren sich einig: „Die Quelle der Nachricht ist immer entscheidend.“

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