"Spielleute Fulda" geben sich in Poppenhausen die Ehre

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Treffen unter Corona-Bedingungen bietet Begegnung, Unterhaltung und Vergnügen

Poppenhausen - In Poppenhausen, am Fuße des Ebersbergs mit seiner mächtigen Burgruine gelegen, wurde auf dem historischen Marktplatz das Mittelalter lebendig. Dort wo einst die Wasserburg gestanden haben soll, am weit bekannten und glorreichen Ort Poppenhausen. Das Ensemble der Spielleute Fulda machte hier einen Halt, um das erlesene Publikum zu unterhalten. In historischen Gewändern wurden Musik und Gesang vom 10. bis zum 16. Jahrhundert, fröhliche Tanzmusik, tragische Balladen und feierliche Tafelmusik aus verschiedenen Ländern Europas vorgetragen.

Poppenhausens Bürgermeister Manfred Helfrich und heutiger Regent, der vom Volk gewählte Nachfahre von „Heinrich von Steinrück“, sowie Ortsvorsteher Peter Detig (Dorf-Vogt) hatten zuvor, ebenfalls im mittelalterlichen Gewand gekleidet, die Spielleute aus Fulda und die ehrhaften Gäste aufs Herzlichste willkommen geheißen und einige wichtige Kenntnisse von der Geschichte Poppenhausens offenbart. Beide wünschten dem Publikum übereinstimmend: „So möget Ihr genießen die gar erquickenden Töne von Harfe, Geige und Flöte sowie den Gesang aus den wohlklingenden Kehlen holder Frauen und Troubadoure. Zeigt Euch auch zwischendurch mit kräftigem Handgeklapper amüsiert von der Kunst und dem Können der Spielleute Fulda….“

Wegen der Corona-Pandemie musste das sommerliche Musikspektakel des neunköpfigen Ensembles auf 100 Teilnehmer begrenzt werden. Zudem konnten die Gäste der angrenzenden Wirtshäuser Landgasthof „Zum Stern“ und Pizzeria „Maro“ das Mittelaltervergnügen ebenfalls bei freiem Eintritt verfolgen. Für die Organisation der Veranstaltung waren Rathaus, Tourist-Information und Bauhof zuständig. Zum Ende belohnten Graf und Dorf-Vogt das fahrende Volk der Spielleute Fulda mit ein paar Silberlingen und dankten für beste Unterhaltung.

Anschließend, der Abend war noch jung, unterhielt Adrian Kehr von der Agentur „Rhön-Harmonika“ auf der steirischen Harmonika die Gäste. Diese zeigten sich begeistert und dankbar. Schließlich war auf diese Weise in schwieriger Zeit, wenn auch nur für einige Stunden, ein Stück Normalität in der Ortsmitte erlebbar. Ein lauer Sommerabend mit einem unterhaltsamen Programm gewährte trotz gebührender Abstandswahrung beste Rahmenbedingungen für ein Treffen mit Freunden, Begegnung, Unterhaltung und Vergnügen.

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