Spielstadt: Mini-Fuldas Bürgermeisterinnen beim OB im Stadtschloss

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Fulda. Wie im echten Leben geht es bei einem Ferienprojekt der Kinder- und Jugendförderung zu. Jetzt besuchten die Teilnehmer den echten OB Gerhard Mö

Fulda. Junger Besuch im Stadtschloss Fulda: Eine Delegation des Ferienprogramms "Mini-Fulda" - bestehend aus dem Fernseh-, dem Presse- und dem Rathausteam sowie den Bürgermeisterinnen Dilara (10 J.) und Lioba (9 J.) besuchten Oberbürgermeister Gerhard Möller. Ihrem "Amtskollegen" erzählten Dilara und Lioba, wie sie zu Bürgermeisterinnen gewählt wurden und wie sie sich mit dem Slogan "Wir sind für das Volk" gegen die Konkurrenz durchgesetzt haben. Die Acht- bis Zwölfjährigen berichteten begeistert von den Erlebnissen aus der Spielstadt und stellten OB Möller jede Menge Fragen: "Welche Aufgaben hat man als Oberbürgermeister?", "Wie kamen Sie zu diesem Job?", Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf?", Worauf muss man als Oberbürgermeister besonders beachten?".

Tagesablauf in "Mini Fulda"

Die Spielstadt "Mini Fulda" ist eine Ferienfreizeit der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Fulda, die in der ersten Herbstferienwoche angeboten wurde. In dieser Stadt gibt es jede Menge Spaß und Aktionen und es geht zu wie im "echten Leben". "Mini Fulda" hatte dieses Jahr 71 Einwohner, die sich alle morgens um 7:30 Uhr am Arbeitsamt melden mussten, um eine Arbeitsstelle zu bekommen. Wie im echten Leben konnte aber nicht jeder seinen Lieblingsberuf ausüben, so dass so mancher auch arbeitslos gewesen ist. Es gab viele verschiedene Berufe, wie zum Beispiel Bäcker, Schreiner, Presse, Fernsehteam, Kioskbesitzer, etc. Die Kinder bekamen für ihre Arbeit einen Lohn von fünf Fuldatalern pro Stunde, von denen jedoch noch ein Taler für Steuern abgezogen wurde. Als Arbeitsloser erhielt man nur einen Taler pro Stunde und konnte sich dadurch nicht soviel leisten. Mit diesem Geld konnten die Kinder in der Spielstadt zum Beispiel Brot, Süßigkeiten, Getränke oder Zeitungen kaufen. Wer wollte, der konnte auch Bürgermeister dieser Stadt werden und somit die Geschicke mitbestimmen. Das diesjährige Bürgermeisterteam ist sich einig, dass ihnen die Spielstadt wirklich sehr gut gefallen hat und einen ersten Einblick in die Realität bringt.

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