Spitzenkoch Andreas Rau bei der Sternennacht

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Poppenhausen. Der Inhaber des "Fuldaer Hauses" wird bei der Sternennacht am 13. November - wie seine drei Kollegen auch - ein Drei-Gänge-Menü zaubern.

Poppenhausen.Seit Mai dieses Jahres führen Andreas Rau und seine Frau Jutta das "Fuldaer Haus", Maulkuppe 1, in Poppenhausen-Steinwand. Andreas Rau zaubert in der  Küche der "Rhönklub"-Hütte gutbürgerliche bis moderne, frische Gerichte mit saisonalen Zutaten aus der Region. "Wir möchten die Regionalität fördern und beziehen unsere Produkte deshalb ausschließlich aus der Gegend", erklärt Andreas Rau.

Vor 24 Jahren hat Rau seine Ausbildung zum Koch in Bad Salzschlirf begonnen. "Für mich war schon in der ersten oder zweiten Klasse klar, dass ich Koch werden will. Obwohl ich eigentlich als Kind und Jugendlicher nie viel gekocht oder in der Küche geholfen habe. Dennoch: Ich wollte Koch werden, das stand fest", erklärt Rau schmunzelnd.Nach zahlreichen "Koch-Stationen" in Hessen, der Schweiz und Bayern, landete Rau im Jahr 2008 auf der Wasserkuppe, im Hotel-Restaurant "Peterchens Mondfahrt". Dort arbeitete er fünf Jahre lang als Küchenchef, bis er schließlich in diesem Jahr zusammen mit seiner Frau das "Fuldaer Haus" übernahm.

Rau war Mitglied der "Hessen Köche Mannschaft", mit der er den zweiten Platz bei der "Aroma-Kocholympiade in Berlin" belegte. Außerdem war er mit der Deutschen Nationalmannschaft bei der "Olympiade der Köche" in Erfurt dabei. Einmal hat er den "Riesling Spätlesepokal" und einmal den "Licher Eisvogel Pokal" gewonnen."Sternennacht 2014"

Andreas Rau ist einer von vier Profi-Köchen, die bei der "Sternennacht 2014" am 13. November jeweils ein Drei-Gänge-Menü für die Gäste des karitativen Dinners zaubern. Seine Hauptspeise wird er auf der Bühne zubereiten. Auch hier achtet er auf die Regionalität. "Ich  werde Kaninchen, Wirsingstrudel und Steinpilze servieren", so Rau.Bei der "Sternennacht" macht der Profi-Koch mit, weil er gerne helfen möchte. "Ich finde es schön, wenn man anderen Menschen, die nicht nur auf der Sonnenseite des Lebens stehen, unterstützen kann. Deshalb freue ich mich, die Arbeit der ,Tafel’ und der ,Interessengemeinschaft für ein barrierefreies Fulda’ unterstützen zu können. Beide Vereine leisten wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft."

Rau kennt die Probleme

Rau weiß sehr genau um die Probleme, die ein Mensch mit Rollstuhl im Alltag – und gerade in der Stadt hat. "Unsere Tochter Stella ist entwicklungsverzögert und wohnt seit sechs Jahren im ,Antoniusheim’. Sie macht dort zurzeit eine Ausbildung in der sie sich um ihre Mitbewohner, die schwer behindert und auf einen Rollstuhl angewiesen sind, kümmert. Sie hat häufig Probleme, wenn sie die Rollstühle schiebt – sei es durch zu schmale Türen oder auch durch Bordsteine, die schnell zu schwer überwindbaren Hindernissen werden. Somit finde ich es sehr wichtig, dass die ,IGbFD’  sich dafür einsetzt, Hindernisse für Rollstuhlfahrer zu beseitigen."

Das "Fuldaer Haus" ist dienstags bis sonntags von 10 bis 23 Uhr geöffnet – montags ist Ruhetag. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.fuldaerhaus.de .

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