Mit Sport gegen Frust und Isolation

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Fulda. Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler bekräftigt Verbundenheit mit Russlanddeutschen.

Fulda. Bei der Sportveranstaltung unter dem Motto "Mit Sport gegen Frust und Isolation" der Kreisgruppe Fulda der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland war auch in diesem Jahr die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf gerne zu Gast.  Sie übermittelte die Grüße der Landesregierung und dankte in ihrem Grußwort den Organisatoren und Teilnehmern für Vorbereitung und Durchführung des Sportfestes.

Das Projekt "Gemeinsam in die Zukunft", in dessen Rahmen die Sportveranstaltung durchgeführt wurde, wird wie zahlreiche weitere Integrationsprojekte für Aussiedler vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration finanziell gefördert. "Zur Unterstützung der nachholenden und nachhaltigen Integration von jugendlichen und erwachsenen Spätaussiedlern und zur Prävention von Gewalt- und Suchtverhalten ist dieses Projekt mit den zusätzlichen Integrationsmaßnahmen notwendig. Mein Dank gilt der Leiterin des Projektes "Gemeinsam in die Zukunft" Frau Olga Roon und der Vorsitzenden der Kreisgruppe Fulda der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Frau Rosa Emich", so die Landesbeauftragte.

Sport sei populär unter den Deutschen aus Russland. Es könne viel häufiger darauf aufmerksam gemacht werden, dass viele Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen russlanddeutsche Wurzeln haben. Die Sportveranstaltung in Fulda biete interessante Wettkämpfe, z.B. in den Bereichen Fußball, Volleyball, Tischtennis und Schach. "Mit diesem Sportfest hier in Fulda kann die Landsmannschaft auch auf die vielen Beispiele gelungener Integration aufmerksam machen und gleichzeitig denjenigen Mut machen, die noch auf dem Weg sind, sich in unsere Gesellschaft einzuleben und zurecht zu finden", betonte Frau Ziegler-Raschdorf.

"Das Land Hessen arbeitet sehr eng mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland zusammen und unterstützt ihre Arbeit zur Integration ihrer Landsleute. In vielen Jahren ist dabei eine stabile wechselseitige Vertrauensgrundlage entstanden, die für das Gelingen wichtig ist. Die Landesgruppe Hessen der Landsmannschaft und auch die Kreisgruppe Fulda haben bei meiner Arbeit einen hohen Stellenwert", versicherte die Landesbeauftragte.

Nach Ablauf der Wettkämpfe und Durchführung der Siegerehrung konnten bei einem gemeinsamen Grillessen und bei Gesprächen die guten Kontakte bekräftigt werden.

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