125 Kinder beim Casting zur „Young Actors Academy“

Spotlight-Casting für die Young Actors Academy
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Junge Schauspieltalente präsentierten sich beim Casting für kostenlose Schauspielschule von "Spotlight Musical"

Fulda. 125 Mädchen und Jungen waren zum Casting für die „Young Actors Academy“ von „Spotlight Musical“ nach Fulda gekommen. „Wir wollen sehen, welche Talente es in der Region gibt“, sagte „Spotlight“-Geschäftsführer Peter Scholz.

„Ich bin ein bisschen aufgeregt“, sagte die 13 Jahre alte Julia, die trotz einer starken Erkältung zum Casting gekommen war. „Das ist heute kein Wettbewerb. Ihr werdet heute viel lernen“, sagte Regisseur Christoph Jilo, der auch als Librettist und Dramaturg für einige „Spotlight“-Produktionen mitwirkte. Andere blieben nach außen hin ganz cool, die meisten waren diszipliniert und hörten aufmerksam zu, was ihnen die Musical-Macher sagten.

„Nochmal bitte!“

In mehreren Gruppen mit je etwa 30 Kindern ging es los. Szenen aus „Der Medicus“ und „Die Päpstin“ hatten die Kinder, die zwischen acht und 13 Jahren alt sind, eingebübt. „Johannes, wach auf!“ – „Was ist denn?“ – „Stop! So wird Johannes bestimmt nicht wach. Du spielt gerade ein superschlaues Mädchen, dass seinen lahmen Bruder mitten in der Nacht aufweckt“, sagte Jilo. „Nochmal bitte.“

„Uns kommt es darauf an, ob die Kinder auf unsere Regieanweisungen eingehen und diese auch umsetzen können“, erläuterte der Regisseur. „Und auch darum, wie schnell sie ihre Aufregung loswerden. Bei manchen zeigte sich schon viel Potenzial.“ „Wir hatten heute schon einige wirklich schöne Talente dabei“, fügte Scholz hinzu. Die Mädchen hatten die beiden Rollen der Johanna und ihres Bruders Johannes einstudiert, die Jungen zusätzlich einen Dialog aus „Der Medicus“, den sie zusammen mit Sascha Kurth, der Zweitbesetzung des „Rob Cole“, spielten.

„Du darfst ruhig mehr Kraft in deine Stimme legen“ und „Lass’ deine Arme einfach 'runterhängen, wenn du nicht weißt, wo du mit deinen Händen hinsollst“, wies Jilo einige Jungs an. „Nochmal bitte!“ „Lass’ uns fortgehen: Vater wird uns eines Tages noch umbringen.“ - „Also, so wird dein Bruder bestimmt nicht mit dir kommen. Und du, Johannes, musst dir denken, dass deine kleine Schwester vollkommen übergeschnappt ist – und dementsprechend reagieren“, so Jilo. „Nochmal bitte!“

Während des Kinder-Castings wurde auch viel gelacht. Beispielsweise, als einer der Jungs mit Rollschuhen und einem staksigen Gang auftrat, und Christoph Jilo schon dachte, dieser habe eine Gehbehinderung. Da dem nicht so war, ging es dann in Socken weiter. Aber Jilo und Kurth sparten auch nicht mit Lob, wenn sie mit den Leistungen der Kinder zufrieden waren.

Nach dem Sprech-Casting wurden die jungen Teilnehmer noch zum Gesangstest zu Peter Scholz gelotst. „Möchtet Ihr etwas vorsingen?“, fragte er. Manche taten das, andere sollten Tonleitern nachsingen. Einige durften auch zu Klavierbegleitung Lieder aus den „Spotlight“-Musicals singen.

„Es ist ein Experiment“

Der Großteil der Casting-Kinder war aus Osthessen angereist. „Wir werden zwei bis vier Wochen für die Auswertung brauchen“, sagte Jilo. Für den kostenfreien Schauspielunterricht an der „Young Actors Academy“ sollen 40 Kinder ausgesucht werden. Das ist aber keine fixe Zahl, sagte Scholz. „Es ist ein Experiment. Wir müssen dann auch sehen, welche Kinder wirklich bei der Stange bleiben und wie sich das Ganze entwickelt. Meines Wissens gibt es so etwas bisher noch nicht“, sagte der Geschäftsführer.

Ob sich während des Unterrichtes Talente herausbilden, die möglicherweise bei den nächsten „Spotlight“-Produktionen von „Der Medicus“ und „Die Päpstin“ sogar mit auf der Musicalbühne stehen, wird sich ergeben. „Vielleicht machen wir auch ein Stück nur mit Kindern“, überlegte Scholz.

„Ihr werdet alle von uns hören“, sagte Jilo zu den Kindern. Diese müssen nun warten, ob sie einen Platz in der „Young Actors Academy“ bekommen, um ihr schauspielerisches Talent zu untermauern. Und vielleicht wurden am Samstag in Fulda die Wurzeln für spätere Karrieren auf den Brettern, die die Welt bedeuten, gelegt.

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