Staatsministerin Prof. Monika Grütters besucht Schloss Fasanerie am „Tag des offenen Denkmals“ 

Staatsministerin Prof. Monika Grütters besucht Schloss Fasanerie am „Tag des offenen Denkmals“.
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Staatsministerin Prof. Monika Grütters besucht Schloss Fasanerie am „Tag des offenen Denkmals“.

Einen besseren Tag hätte sich die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) für ihren Besuch auf Schloss Fasanerie nicht aussuchen können. Am europaweit begangenen „Tag des offenen Denkmals“ informierte sich Frau Prof. Monika Grütters in Gegenwart von MdB Michael Brand über die abgeschlossene Sanierung des Schlosses.

Der Tag des offenen Denkmals

Seitdem im Jahr 1991 der Europarat und in Deutschland 1993 die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die „European Heritage Days“ ausgerufen haben, ist Schloss Fasanerie mit Sonderführungen und Aktionen dabei. Im Jahr 1994 fand das erste Konzert unter dem Motto „hör mal im Denkmal“ zu diesem Anlass statt. Inzwischen stellen die Aktionen auf Schloss Fasanerie in der Region Fulda einen festen Programmpunkt jeweils am zweiten Sonntag im September dar. Man trifft sich zum traditionellen „Frühstück auf dem Schneckenberg“ im Wildpark des Schlosses, Familien üben sich im Bogenschießen, man fährt Floß oder Kutsche. Auch die kostenlos angebotenen Sonderführungen, bei denen Freundinnen und Freunde des Schlosses Hintergrundinformationen zur denkmalpflegerischen Sanierung des Schlosses oder zu Restaurierungsfragen erhalten, wurden begeistert angenommen. Natürlich öffnete sich den Besuchern, passend zum Motto des Tages, auch manche sonst geschlossene Tür.

Besuch der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters

Schon seit langem steht die Einladung der Kulturstiftung des Hauses Hessen, und MdB Michael Brand versucht ebenfalls schon seit Jahren, der Ministerin und Parlamentskollegin das bedeutende Kunstdenkmal in seinem Wahlkreis vorzustellen. Spätestens seitdem Schloss Fasanerie im Jahr 2008 auf Vorschlag des Hessischen Landesamts für Denkmalpflege als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft wurde, ist das ehemalige Sommerschloss der Fuldaer Fürstbischöfe in den Fokus der BKM gerückt.

Auf Schloss Fasanerie wurde Frau Prof. Grütters von Rainer Prinz von Hessen (Vorstand der Kulturstiftung des Hauses Hessen), MdB Michael Brand und Schlossdirektor Dr. Markus Miller empfangen. Ziel des ministeriellen Besuchs war es, sich vor Ort über die inzwischen weitgehend abgeschlossene Sanierungsmaßnahme von Schloss Fasanerie zu informieren.

Sanierung von Schloss Fasanerie in den letzten 12 Jahren

Die großangelegte Sanierung von Schloss Fasanerie wurde in den Jahren 2009 bis 2016 durch das Ministerium der Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung (BKM) aus Mitteln des Denkmalschutzsonderprogramms des Bundes gefördert. Diese Maßnahmen wurden 2008 projektiert und in den Jahren 2009 bis 2021 umgesetzt. Davon berührt waren alle unbeweglichen Teile der denkmalgeschützten Gesamtanlage – angefangen bei den Ananas-Aufsätzen auf den Spitzen der Dächer bis hin zu den Pflasterflächen in den Schloss-Höfen.

Die Beauftragte für Kultur und Medien unterstützt das Museum Schloss Fasanerie allerdings aktuell durch die von der Bundesregierung aufgelegten Corona-Förderprogramme. Im Jahr 2020 hat das Schloss-Museum eine Förderung von 22.600 EUR für Digitalisierungsmaßnahmen aus dem Programm „Neustart – Sofortprogramm für Corona-bedingte Investitionen in Kultureinrichtungen“ erhalten. Und, 2021 wird das Schloss mit 100.000 EUR beim Bau einer neuen Museumstoilette sowie bei der Einrichtung eines Mediaguide-Systems zur Vermittlung der Porzellansammlung unterstützt. In diesem Fall aus dem Programm „Neustart Kultur – Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft“.

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