Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel aus Fulda zieht sich aus der Politik zurück

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Dr. Wolfgang Dippel (links) am Mittwochabend bei der Veranstaltung des Netzwerkes "Palli-Aktiv" in Fulda. Hier zusammen mit Stadtpfarrer Stefan Buß und der früheren SPD-Landtagsabgeordneten und Bürgermeisterin von Großenlüder, Silvia Hillenbrand.

64-Jähriger verkündet am Mittwochabend in Fulda Abschied aus der Politik 

Fulda/Wiesbaden - Dr. Wolfgang Dippel, von 2004 bis 2014 Bürgermeister in Fulda und jetzt Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, zieht sich aus der Politik zurück. "Ich werde dem neuen Kabinett in Wiesbaden nicht mehr angehören", sagte der 64-jährige CDU-Politiker gegenüber "Fulda aktuell" am Mittwochabend. Dippel sprach ein Grußwort anlässlich der neuen Räumlichkeiten des Netzwerkes "Palli-Aktiv" am Bahnhof 2 in Fulda. Dort ist nun neben der "Deutschen PalliativStiftung" auch eine Dependance der "Kleinen Riesen Nordhessen" und der "compass pflegeberatung GmbH" zu finden.

"Ich habe mir schon vor einiger Zeit Gedanken darüber gemacht, mich aus der Politik zurückziehen zu wollen", so Dippel. Dies geschehe nicht aus Frust oder Enttäuschung, "sondern nach reiflicher Überlegung und weil ich jetzt einen Schnitt machen wollte". Er könne sehr zufrieden auf 30 Jahre politischen Engagements in den unterschiedlichsten Funktionen zurückschauen, zumal er gerade als Staatssekretär viele Dinge in Bewegung habe setzen können. Der 64-Jährige erinnerte im Gespräch mit "Fulda aktuell" auch daran, dass er als erster auf eine schwarz/grüne-Koalition in Wiesbaden gesetzt habe, die nun eine Neuauflage erfahren werde. Darüber freue er sich.

Was er im Ruhestand machen wolle, verriet Dippel noch nicht. Aber: "In Sachen Politik ist endgültig Schluss". Der Region Fulda werde er aber erhalten bleiben.

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