Stabwechsel im CDA-Bezirksvorstand Osthessen

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Hubert Schulte neuer Vorsitzender. Die „CDA" sieht sich als "kommunale Kraft", bei der die menschliche Arbeit Vorrang hat.

Osthessen. Der CDA-Bezirksverband Osthessen, der die Landkreise Fulda, den Main-Kinzig-Kreis, den Vogelsbergkreis und den Kreis Hersfeld-Rotenburg umfasst, hat am vergangenen Samstag, 14. November, in Hofbieber den Vorstand neu gewählt: neuer Vorsitzender ist Hubert Schulte, CDA-Kreisvorsitzender in Fulda, der damit gleichzeitg in den CDA-Landesvorstand und in den CDU-Bezirksvorstand rückt.

Er löst Uwe Meyer aus dem Vogelsbergkreis ab, der nach 16 Jahren nicht mehr für den Vorsitz kandidierte. Stellvertreter wurden Uwe Meyer , Dr. Natasa Valovic (MKK), Klaus Schwab (Fulda) und Philipp von Isenburg (MKK).  Als Beisitzer wurden Ulrike Hennenberg (Vogelsberg), Lieselotte Weitz (Hersfeld-Rotenburg) und Eva Brehm (Fulda) gewählt.

Schulte formulierte nach seiner Wahl drei Aufgabenschwerpunkte: 1. hörbare Stimme der Arbeitnehmer und ihrer Belange in der CDU und über die CDU in der Öffentlichkeit zu sein, 2. neue Mitglieder für die CDA zu gewinnen und auf eine Verjüngung hinzuwirken, 3. die Kommunikation und Vernetzung auf Bezirksebene zu intensivieren.

Mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl am 6. März 2016 verabschiedete der  CDA-Bezirksverband einstimmig nachfolgende Resolution: "CDA als kommunale Kraft – die menschliche Arbeit hat Vorrang!Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) als Sozialflügel der CDU fordert alle ihre Mitglieder auf, sich im kommenden Kommunalwahlkampf engagiert für eine stärkere Ausrichtung der Politik auf die Interessenlage der Arbeitnehmer hin zu engagieren und die Kandidatinnen und Kandidaten der CDA zu unterstützen. Lebensbedingungen für Arbeitnehmer werden immer auch durch kommunale Entwicklungen geprägt: gute und sichere Arbeitsplätze vor Ort (d.h. keine prekären Arbeitsverhältnisse), gerechte und auskömmliche Löhne (siehe Mindestlohn), mehr Lohngerechtigkeit in der Leiharbeit (siehe Equal-Pay), bessere Lohnchancen für Frauen, eine bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Familienarbeit für Eltern sowie für verlässliche und solidarische Sozialversicherungen. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes mit seiner einzigartigen Würde des Einzelnen, der Wertschätzung der menschlichen Arbeit mit Vorrang vor dem Kapital sind die Wähler aufgefordert, Parteien und Kandidaten nach ihren Prioritäten in der kommunalen Politik und nach ihrem Einsatz auch für Arbeitnehmerbelange hin zu befragen. Als Orientierungshilfe dazu kann ein Informations-Flyer dienen, der auf der diesjährigen CDA-Landestagung in Baunatal verabschiedet wurde; dieser ist zu finden: www.cda-hessen.de (CDA-Beschlüsse 2015). Die CDA bleibt dabei ihrer Zielsetzung treu, sich vorrangig für die Belange der Beschäftigten und ihrer Familien einzusetzen."

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