Stadt Fulda präsentiert Details zur Fuß- und Radwegbrücke „Überm Engelshaus“

Draufsicht der "Brücke überm Engelshaus"

Zusammenhang mit Landesgartenschau 2023: Sichere Verkehrsanbindung zwischen den Stadtteilen Sickels, Fulda-Galerie und Neuenberg

Fulda - Im Rahmen der Landesgartenschau 2023 plant die Stadt Fulda mit Unterstützung des Landes Hessen eine neue Fuß- und Radwegebrücke über die Sickelser Straße und den talartigen Geländeeinschnitt „Schnarrehohle“. Der durch topografische Barrieren getrennte Stadtteil Neuenberg erhält dadurch eine neue Nord-Süd-Verbindung zwischen dem Landwehrweg und der Hainzeller Straße – und gleichzeitig wird die neue Brücke herrliche Ausblicke auf die Innenstadt in Richtung Rhön ermöglichen.

Durch die neue Verbindung wird die Nahmobilität zu Fuß und auf dem Rad nachhaltig gestärkt. Mit der neuen Brücke entsteht eine sichere Verkehrsanbindung zwischen den Stadtteilen Sickels, Fulda-Galerie und Neuenberg. Zudem verbindet die Brücke die neue dauerhafte Parkanlage „Überm Engelshaus“ mit dem erweiterten und umgestalteten Heimattiergarten. Dadurch entsteht ein großer öffentlicher Naherholungsbereich.

Die „Brücke überm Engelshaus“ wird eine Länge von 160 Meter und eine Breite zwischen den Geländern von vier Metern erhalten. Insgesamt zehn schräggestellte Stahlstützen werden die Ansicht der neuen Brücke prägen. Durch die Höhenlage des südlichen Brückenteils „Überm Engelshaus“ bieten sich Ausblicke auf Fulda und die Rhönberge.

Im weiteren Verlauf führt die Brücke mit einer Höhe von bis zu 15 Metern durch die Baumkronen oberhalb der Schnarrehohle. Die behutsame Führung des Stegs durch die naturnahe Landschaft wird durch das Material Holz als Baustoff des Brückenträgers unterstützt.

Anfang November hatte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir bekanntgegeben, dass die eingereichten Planungen das Land Hessen überzeugen und entsprechend gefördert würden. Der Bescheid für die öffentlichen Fördermittel des Landes Hessen im Rahmen der Förderrichtlinie Nahmobilität mit 2,1 Millionen Euro liegt der Stadt inzwischen vor. Die Baukosten belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro. Der Beginn des Vorhabens ist für April 2021 vorgesehen und soll bis voraussichtlich März 2022 abgeschlossen sein.

Stadtbaurat Schreiner zeigte sich hocherfreut und erleichtert: „Diese Wegeverbindung ist ein zentraler Baustein unserer Stadtentwicklung in Fuldas Westen, die über die Landesgartenschau angestoßen wird. Dass die Brücke mit großzügiger Unterstützung des Landes nun errichtet werden kann, erfüllt uns mit großer Freude. Mein Dank geht an die Förderstelle und explizit an Minister Al-Wazir, dem unsere Infrastrukturprojekte sehr am Herzen liegen.“

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