Stadt Fulda will "Kurfürst"-Komplex kaufen

Bauliches Kulturerbe soll in städtischer Verantwortung weiter zusammengeführt werden

Fulda - Die Stadt Fulda plant den Erwerb des historischen Hotels „Kurfürst“ sowie angrenzender Immobilien. Damit sollen die stadtbildprägenden barocken Gebäude in städtischer Verantwortung zusammengeführt werden. Der Magistrat der Stadt Fulda hat den Plänen bereits zugestimmt, der Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverordnetenversammlung wird in seiner nächsten Sitzung darüber beraten und beschließen.

„Mit dem Kauf würde das bauliche Kulturerbe unserer Stadt in städtischer Hand weiter zusammengeführt“, erläuterte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld das Vorhaben. Mit dem Erwerb und einer anschließenden Sanierung des derzeit leerstehenden Gebäudes Friedrichstraße 26 könne die Stadt zudem eine städtebaulich unbefriedigende Situation als Tor zur Friedrichstraße und zur Innenstadt lösen und gleichzeitig die neu entstehenden Flächen im Haus nutzen, so der OB.

Die „Kurfürst“-Immobilie sowie die angrenzenden Gebäude (Nonnengasse 19 und 21 sowie Friedrichstraße 26) gehört bislang dem Unternehmer Dr. Lutz Helmig. Das Hauptgebäude diente viele Jahre lang als Konzernzentrale der Helios-Kliniken und später als Sitz der Aton GmbH beziehungsweise ihrer Tochter Edag Engineering GmbH. Die verbliebenen Bereiche des Hotel- und Gastronomiebetriebes dienten bis Anfang 2017 als Gästehaus für Aton sowie der EDAG und werden aktuell ebenfalls in Büroflächen umgebaut.

 Im Zuge einer Neuordnung des Immobilienportfolios des Eigentümers, hat Dr. Helmig der Stadt Fulda die Immobilien im Paket zum Kauf angeboten. Falls es zum Kauf kommt, übernimmt die Stadt Fulda drei neu abgeschlossene Mietverträge mit EDAG, FFT und Dr. Helmig.

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