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Wie den Menschen aus der Ukraine helfen? Aktivitäten von Stadt und Kreis

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Die Arbeitsgruppe zur Ukraine-Hilfe der Stadt Fulda
Die Arbeitsgruppe zur Ukraine-Hilfe der Stadt Fulda © Stadt Fulda

Weltweit erfahren Menschen aus der Ukraine eine weitübergreifende Solidarität und Anteilnahme. Aufgrund des Kriegsausbruchs in der Ukraine sind viele Menschen geflohen. Auch in der Stadt Fulda sind die ersten Geflüchteten angekommen.

Fulda Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld stellt sich auf eine ansteigende Zahl an Menschen ein, die aus der Ukraine geflohen sind und in der Barockstadt ankommen: „Die Stadt Fulda heißt alle geflohenen Menschen aus der Ukraine herzlich willkommen und wir möchten sie bestmöglich unterstützen“, so OB Wingenfeld. Viele dieser Menschen seien bereits privat bei Verwandten oder Freunden untergekommen, doch alle Menschen, die darüber hinaus Unterstützung benötigen, sollte eine zentrale Anlaufstelle geboten werden.

Daher hat die Stadtverwaltung seit Freitag eine Hotline und eine E-Mail-Adresse eingerichtet. Hier können sich sowohl Geflüchtete, die in der Stadt Fulda Hilfe suchen, als auch Menschen mit Hilfsangeboten für die in Fulda angekommenen Geflüchteten melden.

Fuldaerinnen und Fuldaer, die Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, können diese über ein Kontaktformular auf der städtischen Website registrieren. Die Unterstützungsmöglichkeiten werden zunächst gesammelt und Anfragen koordiniert.

Die Kontaktaufnahme ist möglich per E-Mail an fuldahilft@fulda.de oder telefonisch Montag bis Freitag 9 Uhr bis 15 Uhr an 0661/ 102-3500. Das Kontaktformular für Unterkunftsmöglichkeiten ist zu finden unter: https://www.fulda.de/news/detail/stadt-fulda-will-menschen-aus-der-ukraine-helfen .

300 Geflüchtete bereits im Kreis Fulda

Der Landkreis Fulda hat angesichts des Krieges in der Ukraine ein Kontaktbüro Ukraine eingerichtet, um sowohl die flüchtenden Menschen als auch die Helferinnen und Helfer in der Region zu unterstützen.

Rund 300 Geflüchtete haben im Landkreis Fulda bereits Obdach gefunden. Zwar lässt sich nicht abschätzen, wie sich die Situation konkret weiterentwickeln wird, aber es ist sicher, dass zusätzlicher Wohnraum gebraucht wird.  „Wir möchten helfen, die Menschen, die bei uns Schutz suchen, gut unterzubringen“, sagt Landrat Bernd Woide. „Da die bestehenden Kapazitäten jedoch begrenzt sind, werden dringend zusätzlich abgeschlossene Wohnungen benötigt.“ Daher informiert der Landkreis auf seiner Webseite www.landkreis-fulda.de/ukraine über wichtige Kontakte.

Wer in der Lage ist, eine abgeschlossene Wohnung für Geflüchtete aus der Ukraine für einen längeren Zeitraum zur Verfügung zu stellen, soll dies bitte per Mail unter wohnraum@landkreis-fulda.de oder unter Telefon (0661) 6006-8083 beim Landkreis Fulda melden. Auf der Webseite findet sich auch ein Kontaktformular zur Meldung von privatem Wohnraum.

Wer darüber hinaus generelle Hilfsangebote im Landkreis Fulda machen möchte, kann dies unter helfen@landkreis-fulda.de oder per Telefon unter (0661) 6006-9490 melden.

Für ausländerrechtliche Fragen oder Fragen zu Sozialleistungen und Krankenversicherung steht das Kontaktbüro Ukraine beim Landkreis Fulda ab Montag, 7. März, per Mail ukraine@landkreis-fulda.de oder unter Telefon (0661) 115 Verfügung.

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