Stadt und Kreis Fulda beabsichtigen Hauptpostgebäude zu kaufen

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Mehr Bürgerservice an zentralem Innenstadt-Standort Heinrich-von-Bibra-Platz möglich.

Fulda. Einen idealeren und zentraleren Standort als das Hauptpostgebäude am Heinrich-von-Bibra Platz zur Bündelung von Service-Leistungen für die Bewohnerinnen und Bewohner von Stadt und Region gibt es wohl kaum. OB Dr. Heiko Wingenfeld und Landrat Bernd Woide  Fulda schlagen den Gremien deshalb vor, gemeinsam das Gebäude jeweils anteilig zu erwerben. Fuldas OB sowie der Landrat sprechen von einer "einmaligen Chance, die sich jetzt bietet."

Detail-Konzept folgt

Magistrat und Kreisausschuß haben bereits "grünes Licht" für den gemeinschaftlichen Erwerb des Hauptpostgebäudes gegeben, von dem sich Wingenfeld wie Woide einen "erhöhten Bürgerservice" versprechen. Worauf beide ferner größten Wert legen: Sowohl die Post als auch die Postbank sollen als Mieter langfristig am bisherigen Platz bleiben. Welche Verwaltungsbereiche von Stadt und Kreis in der künftigen Bürogemeinschaft ihr neues "Zuhause" finden werden, soll  im Laufe des kommenden Jahres im Zuge eines Detail-Konzepts erarbeitet werden. Fakt ist, dass der Platzbedarf beider Behörden in den letzten Jahren durch die Verlagerung übergeordneter Aufgaben auf die kommunale Ebene deutlich zugenommen hat. "Gerade deshalb sind wir sehr am Hauptpostgebäude interessiert", bekräftigen OB und Landrat. Und sie machen eines auch deutlich: Die jeweils unterschiedliche rechtliche Zuständigkeit der Ämter und Fachbereiche soll auf alle Fälle gewahrt bleiben. Nun werben beide gemeinsam bei Stadtverordnetenversammlung und Kreistag dafür, dem Ankauf zuzustimmen, für den aus ihrer Sicht "viele gute und überzeugende Gründe sprechen."  Nicht zuletzt bedeute dies auch eine "Stärkung der Innenstadt", indem zahlreiche Arbeitsplätze vom Landratsamt in die Innenstadt verlegt werden.

Richtiger Zeitpunkt

Ganz oben an stehe das Ziel, in den kommenden Jahren die administrative Zusammenarbeit für die "Menschen in der Region noch optimaler zu gestalten." Dies könne allerdings nur dann gelingen, wenn die Vernetzung beider Behörden weiter verstärkt wird. Nur durch eine unmittelbare räumliche Nähe von Personal und Organisation können Verwaltungsaufgaben, die sowohl von Stadt als auch Kreis wahrzunehmen sind, effizient gestaltet werden. Beide Behörden verfügten gegenwärtig über keine Liegenschaft in zentraler Lage mit ausreichend Kapazität, die diese Anforderungen erfüllen könne. Die Möglichkeit, das Hauptpostgebäude für diesen Zweck kaufen zu können, komme deshalb zum richtigen Zeitpunkt, wie OB Wingenfeld und Landrat Woide betonen.

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