Stadtjubiläum mit großem Fest: Geisa feiert die erste urkundliche Erwähnung vor 1200 Jahren mit Musik und mehr

Die Stadt Geisa feiert mit viele Attraktionen und Musik die erste urkundliche Erwähnung vor 1200 Jahren.

 Geisa - Die Stadt Geisa feiert vom 28. Juli bis 6. August ihr 1200-jähriges Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung. Diesem außergewöhnlichen Jubiläum wollen die Geisaer einen besonderen Rahmen geben. Dabei wird es Musik aller Genres geben, von Mittelalterklängen, Orgel- oder Blasmusik, Alpenrock über Heavy Metal, Alphörner bis hin zu moderner Popmusik.

Deshalb gibt es zehn Tage lang ein Festprogramm unter dem Motto „Wir feiern Tradition und leben Zukunft“. Mit einer Mischung aus alt bewährten und neuen Events wird für jeden Geschmack etwas geboten. Es geht dabei um die Darstellung der Ortsgeschichte, Präsentation des sehr aktiven Vereinslebens, verschiedenste Musikveranstaltungen bis hin zu einem attraktiven historischen Markt am 5. und 6. August, mittelalterlichem Theater und zum krönenden Abschluss ein großer Festumzug unter dem Motto „Geisa im Puls der Zeit“.

Einen großen Raum im Festprogramm nehmen die musikalischen Veranstaltungen ein. Denn die Bewohner sind sehr musikalisch, da in Geisa seit vielen Jahren musikalische Talente aus der Region in der Musikschule unterrichtet werden, die später dann in den Musikgruppen der Region mitwirken. Bereits zum Auftakt der Feierlichkeiten beim Festkommers am 28. Juli geht es musikalisch zu. Eine spannende Präsentation der Ortsgeschichte wird mit Musik, Tänzen und Chorgesang unterhaltsam verbunden. Am gleichen Abend lädt die „Antenne Thüringen Party“ auf den Schlossplatz ein.

Am 29. Juli kommen die Heavy-Metal-Fans beim Open-Air-Konzert der Coverbands „Metakilla“ und „Stahlzeit“ voll auf ihre Kosten. Stimmung versprechen am 30. Juli auch die „Schürzenjäger“ mit der Vorband „Rhönräuber“ auf dem Schlossplatz. Hier gibt es auf mehrfache Nachfrage neben ausreichend vielen Stehplätzen zusätzlich auch eine begrenzte Anzahl von 250 Sitzplätzen (ohne Reservierung) im Innenbereich des Parkplatzes. Die Lieblingsmusik des „Geisaer Karnevalvereins“ ist eher die Schunkelmusik. Um die Geschichte der Geisaer Foasenacht geht es am 2. August im Kulturhaus, nachdem um 18 Uhr der närrische Geißenreiter eingeweiht wurde.

Die Musik der Vereine am 3. August ist der Ton des Martinshorns. Hier laden die Freiwillige Feuerwehr, Rettungswache und die „DRK“-Ortsgruppe um 16 Uhr auf den Kirchplatz zu Vorführungen ein. Bevor es anschließend um 19.30 Uhr ein Konzert der Alphornbläsergruppe „Siebenschläfer“ mit Blechbläserquintett und der Stubenmusik in der katholischen Kirche gibt.

Besonders begehrt bei der jüngeren Generation ist der Popstar Max Giesinger, der am 4. August ein Open-Air-Konzert gibt. Aufgrund der großen Nachfrage wurde der Veranstaltungsort vom Kulturhausplatz auf das große Freigelände im Gewerbepark Mitte verlegt.

Zum historischen Markttreiben am 5. und 6. August sind mittelalterliche Klänge zu erleben, die alle Besucher im Bereich der von der gut erhaltenen Stadtmauer umringten Innenstadt, des historischen Schlossplatzensembles und beim Ritterlager im Freizeitpark an der Ulsteraue in frühere Zeiten zurückversetzen. Am Samstagnachmittag gibt es ein Carillonkonzert auf dem Glockenspiel im Kirchturm und nach der Gerichtsverhandlung am historischen Zentgericht, zu der die Gefangenen mit Trommelwirbel begleitet werden, wird zum ersten Mal das Geisaer Kneipenfestival mit Livebands in den Gaststätten einladen.

Den Abschluss der Festwoche bildet am 6. August der große Festumzug mit über 90 Umzugsbildern und zahlreichen Musikkapellen aus Geisa und der Region. Wie bereits bei früheren Mittelalterfesten laden auch diesmal wieder die mitwirkenden Musikgruppen zum großen Abschluss auf den Schlossplatz ein, der mit einem spektakulären Feuerwerk beendet wird.

Das Festprogramm mit aktuellen Informationen gibt es unter www.geisa.de und auf www.facebook.com/stadt.geisa/ oder über die Stadtverwaltung Geisa.

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