Stadtwerke investieren 200.000 Euro in das Freibad Hünfeld

Die Wellenrutsche, die sich momentan im Bau befindet, soll die Attraktivität des Freibades weiter steigern.

Hünfeld - Die durch die Corona-bedingte Schließung des Hünfelder Freibads eingesparten Mittel sollen zur Steigerung der Attraktivität des Bades eingesetzt werden, versprach der Bürgermeister im Sommer und kündigte den Bau einer großen Wellenrutsche an.

Diese Wellenrutsche ist mittlerweile im Bau. Ein heimisches Tiefbauunternehmen stellt gegenwärtig die Fundamente her. Außerdem müssen die Zu- und Ablaufleitungen verlegt werden. Die 3 Meter breite und insgesamt 18 Meter lange Edelstahlrutsche selbst wird gegenwärtig bei einer Fachfirma in Rasdorf gebaut und soll dann mit einem Mobilkran auf die Fundamente gehoben werden. Wie Stadtwerke-Geschäftsführer Gerhard Biensack in einem Gespräch mit Bürgermeister Benjamin Tschesnok an der Baustelle erläuterte, entsteht vor der Rutsche ein separates Eintauchbecken, das keine Verbindung mit dem eigentlichen Schwimmbecken des Bades hat. Das soll dazu beitragen, dass der Schwimmbetrieb durch die neue Rutsche nicht beeinträchtigt wird. Aus hygienischen Gründen gibt es auch eine separate Desinfektionsanlage zur Aufbereitung des Wassers, dass über die Rutsche in das Eintauchbecken gefördert wird.

Insgesamt werden an der Rutsche pro Stunde etwa 60 Kubikmeter Wasser zugeführt. Biensack zeigte sich sehr zufrieden mit dem Baufortschritt. Die Stadtwerke hätten bewusst die noch frostfreie und trockene Witterung im Herbst nutzen wollen, damit im Frühjahr rechtzeitig vor der Öffnung des Bades die Grünflächen wieder bewachsen sind.

Bürgermeister Benjamin Tschesnok ist sich sicher, dass die neue Rutsche die Attraktivität des Freibades weiter steigern wird und hofft auf ungetrübtes Badevergnügen in der neuen Saison 2021 auch vor dem Hintergrund des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie.

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