Mit Stars auf ´Du und Du´

Fulda/Berlin. Wer wnscht sich das nicht: Einmal ber den roten Teppich flanieren, sich in der Aura berhmter Filmstars und bekannter F

Fulda/Berlin. Wer wnscht sich das nicht: Einmal ber den roten Teppich flanieren, sich in der Aura berhmter Filmstars und bekannter Fernsehschauspieler sonnen, mal eben locker mit einem groen Regisseur plaudern?

Fr acht Leserinnen und Leser von Fulda aktuell" wurde dieser Traum jetzt Wirklichkeit. Vergangenen Montag waren sie exklusiv bei der Deutschlandpremiere des Films Das Leben ist zu lang" in Berlin dabei - ein ganz besonderer Leckerbissen in Rahmen einer groen Gewinnspielkooperation der Kinokette CineStar, der Filmfirma X-Verleih sowie der Deutschen Bahn AG. Und weil wir unsere Gewinner auf dieser tollen Reise zu den Stars und Sternchen nicht alleine lassen wollten, wurden sie zudem von der Fuldaer CineStar- Theaterleiter-Assistentin Claudia Meuche sowie Fulda aktuell"-Redaktionsleiter Hans-Peter Ehrensberger begleitet.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" - dieser Slogan galt ausnahmsweise mal nicht fr Fuballfans, dieses Motto machten sich diesmal also zehn Fuldaer Filmfans zu eigen. Ausgestattet mit einer DB-Fahrkarte fr die erste Klasse im ICE beinhaltete das exklusive Gewinnspiel-Paket auerdem die bernachtung im komfortablen Hotel Ramada Globus" im Herzen der Bundeshauptstadt sowie natrlich Tickets fr die Premierenveranstaltung im CineStar-Kino Kulturbrauerei" sowie die anschlieende After-Show-Party" im Weekend".

Dort, auf den Dance-Floors und in den Bars im zwlften Stock sowie den bequemen Ledersesseln auf der Dachterrasse der Szene-Disco - mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Alex, den benachbarten Fernsehturm und das nchtliche Berlin - suchten und fanden die Fulda aktuell"-Leserinnen und Leser Andreas Sandmann-Mayer (Niederkalbach), Melanie und Armin Winter (beide Grebenhain), Christel Boss und Claudia Kmmel (beide Wartenberg), Iris Mller-Cre (Schlchtern), Dietmar Winhold und Dietmar Brabsche (beide Fulda) Kontakt zur A-Liga des deutschen Films, die sich erfrischend unkompliziert und natrlich gab, keinerlei Starallren zeigte, fleiig Autogrammwnsche erfllte und Interviews gab, den Kontakt zu den Fans regelrecht suchte.

Wen wundert' s also, dass bei diesem ganzen Starrummel der Zeitplan schon auf dem roten Teppich ein wenig aus den Fugen geriet, als abwechselnd Anna und Otto Normalverbraucher" sowie Dani Levys Traumensemble und weitere Gren des deutschen Films vor den zahlreichen Kameras posierten.

Das eigene Metier und damit auch ein wenig sich selbst auf die Schippe nehmen, das hatte nicht nur den Regisseur, sondern auch zahlreiche Alt- und Jungstars der Branche gereizt. Mit Dani Levy im Allgemeinen zu drehen und im Speziellen die Komdie Das Leben ist zu lang", mitunter auch nur in kleinen Nebenrollen zu agieren, war und ist offenbar ein Reiz und Fest fr viele Schauspieler - besonders dann, wenn dieser die Mimen aus ihren blichen Schubladen nimmt, sonst eher ernsthafte Charaktere auch mal im heiteren Fach prsentiert und die Branche persifliert.

Mit Hauptdarsteller Markus Hering als Alfi Seliger, einen geborenen Nebbich", also liebenswerten Versager, feiert die Filmwelt einen bis dato im Kino eher weniger bekannten Schauspieler als groes komdiantisches Talent. Er ist umgeben von einem erfrischend unkonventionellen Kollegen-Ensemble, als das wren Veronica Ferres, Meret Becker, Heino Ferch, Gottfried John, Udo Kier, Justus von Dohnny, Hans Hollmann, Elke Sommer, Yvonne Catterfeld und Kurt Krmer.

Klar auch, dass sich andere Regisseur-, Schauspiel- und Sangeskollegen wie unter anderem Tom Tykwer, Heike Makatsch und Katja Ebstein oder auch Karoline Herfurth, Otto Sander und Jasmin Tabatabai, die kleine Gastauftritte in dem Film haben, den Premierenabend in der Kulturbrauerei und die anschlieende Premieren-Party nicht entgehen lieen. Und auch die Nachwuchsschauspieler Hannah Levy, zehnjhrige Tochter des Regisseurs, und Alfi Seligers Filmsohn, David Schlichter, gaben eine prima Figur ab - selbst wenn sie das ganze Ballyhoo vorher auf dem roten Teppich und nachher beim Feiern ein wenig laut und hektisch fanden, wie sie verrieten.

Die alten Hasen" sind mit solchen Auftritten schon eher vertraut und im Umgang mit neugierigen Journalistenfragen, Fotownschen sowie im Smalltalk" mit den Fans erfahrener. Da verrt Hollywood-Diva Elke Sommer, dass sie jeweils ein halbes Jahr in Erlangen und L.A. lebt. Heino Ferch findet beim Fototermin inmitten unserer Gewinner-Gruppe Fulda ganz fein - gren sie mir die netten Leute dort".  Veronica Ferres meint, der Titel des Films auf ihr eigenes Leben bezogen, sei eigentlich eher nicht passend: Fr mich ist jeder einzelne Tag zu kurz, das Leben auf keinen Fall zu lang", so die 45-Jhrige selbstironisch, die mit dieser Rolle zu ihren komischen Wurzeln zurckkehrt.

Regisseur Dani Levy ist ausgesprochen nett und zuvorkommend, um keine Anwort verlegen, er philosophiert ber die Suche nach Sein statt Schein" und ist mit dem Fragesteller sofort per Du. Gelangweilt oder lebensmde wie seine Filmfigur ist er in keiner Phase des Gesprchs, ganz das Gegenteil ist der Fall. Freudestrahlend, aufgerumt und mit einer groen Portion Humor prsentiert er sich, seinen neuen Film, seine Darsteller. Du darfst mich auch nachts um halb drei noch fotografieren, auch wenn ich da nicht mehr ganz so schn aussehe, wie meine Schweizer Heimat", gesteht der gebrtige Baseler freimtig ein.

Kurt Krmer und Meret Becker stoen an der Bar ihre Glser mit normalen Gsten" an, andere Schauspieler reichen die Schnittchen-Platte freigiebig weiter. Yvonne Catterfeld lsst sich geduldig mit ihren Fans fotografieren, und zu guter Letzt lscht die Fuldaer Gruppe quasi mit Hauptdarsteller Markus Herinig das Licht und fhrt gemeinsam mit ihm kurz nach 3 Uhr in der Frhe vom Dach des Weekend" im Aufzug nach unten zu den Taxen. In meine glatten Haare wurden fr den Film extra Dauerwellen gelockt", nein, fr die kleinen Nacktszenen habe ich mich nicht geschmt", mein nchstes Projekt wird wieder ein Kinofilm sein, die Vorverhandlungen sind fast abgeschlossen", antwortet er auf entsprechende Fragen.

Doch zunchst sollten alle Kinobesucher erst einmal in die herrlich-kstlich-skurille Komdie um den Hypochonder Alfi Fischer strmen, dessen Panoptikum der Irrungen und Wirrungen scheinbar aus den Fugen gert. Empfehlen Sie uns weiter und machen Sie sich einen schnen Abend mit guten Freunden im Kino", lautete denn auch der Wunsch des Regisseurs an das Berliner Premierenpublikum.

Das Leben ist zu lang", nach Dani Levys vielfach ausgezeichneten Filmen Alles auf Zucker" und Mein Fhrer" das bislang wohl persnlichste Werk des Deutsch-Schweizers, ist am Donnerstag bundesweit in den Kinos angelaufen - natrlich auch im hiesigen CineStar. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall", so das Fazit der Fuldaer Filmfangruppe - nicht zuletzt aufgrund der eigenen und ausschlielich positiven Erfahrungen auf dem roten Teppich der groen weiten Schauspielwelt.

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