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Stets mit dem Herzen dabei

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Lauterbach. Landrat Manfred Görig besuchte die Kinder des "Hauses am Kirschberg" und sprach über die Zukunft.

Lauterbach. Landrat Manfred Görig besuchte das "Haus am Kirschberg" in seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied der OVAG, um den Spielplatz in Augenschein zu nehmen. Die Spielgeräte konnten mit Hilfe einer OVAG-Spende teilfinanziert werden. "Wir sind immer auch auf Spenden angewiesen", so die erste Vereinsvorsitzende Christine Nies. Sie hatte sich beim OVAG-Spendenbeirat dafür eingesetzt, dass für die jungen Mütter und ihre Kleinkinder ein Spielplatz entstehen konnte.

Landrat Görig und Erich Ruhl (Aufsichtsgremium Haus am Kirschberg) verschafften sich gemeinsam mit der Vereinsvorsitzenden und dem Geschäftsführer Bodo Kester einen Eindruck von den Neuanschaffungen. "Hier wurde die Spende wirklich gut eingesetzt", fanden sie. Und auch die kleinen Bewohner der Einrichtung sind offenbar dieser Meinung, denn sie wollten sofort raus aus dem Sandkasten und rauf auf die neue Netzschaukel.

"Das Team im Haus am Kirschberg ist immer mit dem Herzen dabei, dabei sind aber die betriebswirtschaftlichen Erfordernisse stets im Blick", stellte Erich Ruhl fest. Die Einrichtung sei innovativ und gut aufgestellt, dabei aber nie unrealistisch bei seinen Planungen. Geschäftsführer Kester kündigte an, dass eines der nächsten Projekte der Ausbau der Mutter-Kind-Wohneinheiten sei. Derzeit leben im Haus am Kirschberg acht junge Mütter und ihre Kinder. Eine hohe Betreuungsintensität und besonders qualifizierte Mitarbeiterinnen stellen sicher, dass die Kinder in einer guten Beziehung zu ihren Müttern und gemeinsam mit ihnen aufwachsen können.

Man tauschte sich über eine sinnvolle Vernetzung aller Akteure in der Region aus. "Wir versuchen, das Thema Prävention mehr in den Mittelpunkt zu rücken – im Rahmen unserer Möglichkeiten", so Landrat Görig weiter. Der politische Wille sei da und man habe festgestellt, dass in der Vergangenheit gelegentlich strategische Perspektiven zu kurz gekommen seien. "Wenn wir die Region voran bringen wollen, dann müssen wir alle Ressourcen bündeln und unter einen Hut bekommen.

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