Nach Vandalismus: Storchennest in Großenlüder steht wieder

Bürgermeister Werner Dietrich, Jürgen Mihm (OsthessenNetz), Vogelschutzbeauftragte Karin Bettinger sowie Peter und Moritz Hess (NABU) vor dem neu aufgestellten Nest (von rechts)

Gute Zusammenarbeit von regionalen Umweltschützern und der Fuldaer "RhönEnergie" 

Großenlüder - In Großenlüder steht wieder ein Storchennest. Der Mast des vorherigen Nestes wurde vor einem Monat durch Vandalismus zerstört ("Fulda aktuell" berichtete). In guter Zusammenarbeit von lokalen Umweltschützern und der "RhönEnergie Fulda" konnte der Schaden zeitnah behoben werden. Das neue Storchennest hat nun einen Mast aus Metall. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen in der Region bereits mehrere Dutzend Storchennester aufgestellt, in denen zahlreiche Jungtiere geschlüpft sind.

Moritz und Peter Hess vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) engagieren sich seit Jahren für die Ansiedlung von Störchen in Großenlüder. Mit Erfolg: Im Frühjahr 2017 siedelte sich ein Storchenpaar an und drei Jungstörche schlüpften.

Dieser Bruterfolg soll sich in dem heute frisch aufgestellten Storchennest wiederholen. Das möchte auch Karin Bettinger, die Beauftragte für den Vogelschutz in den Gemeinden Großenlüder und Bad Salzschlirf. Im Frühjahr 2018 wird sich zeigen, ob sich erneut aus dem Winterquartier im Süden heimkehrende Störche in Großenlüder niederlassen.

Werner Dietrich, Bürgermeister der Gemeinde Großenlüder, lobte das Projekt und verfolgte die Vorarbeiten am Nest bis hin zur Aufrichtung des Mastes. Mit drei Gruppen kamen die Kindertagesstätte „In den Haberswiesen“, die Kindertagesstätte „Abenteuerland“ und die „Kinderarche Kunterbunt“, um die Aufstellung zu erleben. Interessiert beobachteten die Kinder Peter Hess und Karin Bettinger bei der Vorbereitung des Nests und sangen nach getaner Tat ein passendes „Storchenlied“.

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