Studienabschluss: Abschlussfeier für 17 "tegut"-Studenten

+

Emotion und Motivation: 17 "tegut..."-Betriebswirte im Bildungsunternehmen "Dr. Jordan" verabschiedet.

Fulda. "Sie haben ihre Ziele erreicht, ganz gleich, ob Sie sich durch das Studium durchgebissen, durchgekämpft oder – etwas salopp gesagt – durchgeschlängelt haben", so beginnt Prof. Dr. Lothar Jordan, Leiter des gleichnamigen Bildungsunternehmens, seine Rede zur Abschlussfeier für 17 "tegut…" Studenten, die nach einem dreijährigen Studium zu Staatlich geprüften Betriebswirten unterschiedliche Führungspositionen im Unternehmen "tegut…" einnehmen werden.Vor allem das sensible Zusammenspiel von Emotion und Motivation betonte Jordan in seiner Ansprache vor den Absolventen und wies mit einem Fingerzeig auf die Wichtigkeit der Balance der beiden Komponenten für die bevorstehenden Aufgaben hin. Die vertrauensvolle Kooperation mit dem Unternehmen "tegut…" besteht bereits seit vielen Jahren, so lässt sich bilanzieren: In den letzten 14 Jahren haben über 250 Studierende dieses Ausbildungsprogramm durchlaufen und ihren Abschluss erreicht.

"Über die gesamte Ausbildungszeit hinweg haben die Studierenden schulische und praktische Erfahrungen gesammelt, an Förderseminaren und Warenfachqualifikationen teilgenommen", betonte Karl-Heinz Brand, "tegut…"-Geschäftsleitung Personelles und lobte gleichzeitig den unbedingten Einsatzwillen, die Eigeninitiative und die Lernbereitschaft des diesjährigen Abschlussjahrgangs. Dass es sich aber um keine Verabschiedung im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr um eine zweite Begrüßung handle, hob der "tegut…"-Geschäftsführer Thomas Gutberlet hervor. Zehn frischgebackene Betriebswirte übernehmen nach ihrem Abschluss beispielsweise die stellvertretende Geschäftsführung in verschiedenen "tegut…"-Filialen. Den Rollenwechsel vom Trainierenden zum Trainer mit Mitarbeiterverantwortung stellte er besonders heraus. "Finden Sie heraus, welches Führungsverhalten zu Ihnen als Mensch passt und so können Sie Zukunft und Erfolg gestalten und Spuren hinterlassen." Dass das Lernen mit dem Abschluss nicht aufhöre, sondern immer wieder Lernphasen auch in der Praxis notwendig seien, unterstreichte Gutberlet.Der Studienleiter des Bildungsunternehmens Dr. Jordan, Marcus Röder, erinnert sich mit einem Schmunzeln an die vergangenen drei Jahre zurück und lässt Ausbildungshöhepunkte Revue passieren. "Sie haben sich von Bildung begeistern lassen", so Röder. So haben die Studenten erfolgreich an einem "Fairtrade"-Award teilgenommen, einen Theater-Workshop absolviert und verschiedene Exkursionen zu produzierenden und verarbeitetenden Betrieben unternommen. Seinen Schützlingen gab der Klassenmentor die Worte Goethes mit auf den Weg: "Was immer Du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an."Die Zielerreichung haben auch die Studentenvertreter Judith Raber und Oliver Salmen thematisiert. Sie füllten die Buchstaben des kleinen Wörtchens "tun" mit Leben: Das "t" steht für den Tatendrang. Das "u" wurde mit dem Adjektiv "unerschrocken" beschrieben und das "n" mit "nichtsdestotrotz", denn auch das Scheitern ist menschlich und gehört zum Prozess dazu. Als Jahrgangsbeste wurden Benedikt Grob (1,7), Judith Raber (1,7) und Janine Wenchel (1,8) ausgezeichnet.Bestanden haben: Aljoscha Jonathan Brock, Thomas Claaßen, Benedikt Ernst, Samet Eroglu, Benedikt Grob, Sebastian Jaster, Jonas Klippert, Tristan Meyer, Pascal Möller, Tina Muckisch, Suat Öcalan, Malte Pilharz, Judith Raber, Oliver Salmen, Stefan Trautmann, Janine Wenchel und Sascha Wenting.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Maskenpflicht: Ja oder nein?

Ein Klartext zum Thema Maskenpflicht von Redakteur Christopher Göbel.
Maskenpflicht: Ja oder nein?

Warum ertrinken so viele Menschen in Flüssen und Seen?

Fulda aktuell hat mit Vertretern der DLRG, über das Thema "Wie gefährlich sind unsere Badeseen?", gesprochen.
Warum ertrinken so viele Menschen in Flüssen und Seen?

Erinnerungen an eine glückliche Kindheit

Interview mit der in Fulda aufgewachsenen Schauspielerin Valerie Niehaus
Erinnerungen an eine glückliche Kindheit

Salz ist einfach kein Gewürz

Der Genuss-Unternehmer Volker Elm aus Fulda will Gewürz-Sommelier werden.
Salz ist einfach kein Gewürz

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.