24 Stunden Vollsperrung der B27 bei Fulda wegen Brückenabriss: Arbeiten haben begonnen

Die Abrissarbeiten an der Brücke über die B27 bei Fulda haben begonnen.

Fulda. Die B 27 ist dieses Wochenende von Samstag, 22. April, 16 Uhr bis Sonntag, 23. April, 16 Uhr zwischen den Anschlussstellen Fulda-Lehnerz und Fulda-Nord voll gesperrt. Grund sind die Abrissarbeiten der Brücke L 3378, Michelsrombacher Straße, über der Bundesstraße. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Der Verkehr wird über die A 7 Anschlussstelle Fulda-Mitte geleitet.

Sechs Bagger im Einsatz

Für den Abriss bearbeiten bis zu sechs Bagger mit Stemmmeißeln und Abbruchzangen die 34 Meter lange Brücke. Auf der B 27 ist ein Sandbett aufgeschüttet. Die Trümmer werden dort weiter zerkleinert und abtransportiert. Parallel erfolgt der Abbruch der seitlichen Widerlager und Fundamente. Die Arbeiten dauern die ganze Nacht.

Abriss und Neubau der Brücke sind notwendig, da das rund 50 Jahre alte Bauwerk starke Schäden aufweist. Die B 27 wird im Spätsommer für die Verlegung von acht neuen Fertigteilträgern erneut gesperrt. Der Neubau ist mit 39 Meter rund fünf Meter länger als die alte Brücke, dadurch werden die Fahrbahn der B 27 und der Einfädelstreifen der L 3378 in Fahrtrichtung Fulda breiter. Die Fahrbahnbreite der L 3378 auf dem Bauwerk beträgt künftig acht Meter und ist damit 1,50 Meter breiter als bisher.

Rampen werden verbessert

Die L 3378 wird auch in den Anschlussbereichen zur Brücke erneuert und die Linienführung der Rampen von/zur B 27 verbessert. Die Rampen werden dafür im Herbst für etwa sechs Wochen voll gesperrt. Anstelle der üblichen Abdichtung aus Harz und Schweißbahnen wird auf der Brücke eine Schicht Ultrahochfester Beton (UHFB) eingebaut.

Der Einsatz des UHFB für diesen Verwendungszweck erfolgt erstmalig in Deutschland. Die Bauarbeiten haben am 10.04.2017 begonnen. Die Michelsrombacher Straße ist bis Ende des Jahres voll gesperrt. Die Baukosten des reinen Brückenbauwerks belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Straßenbauarbeiten und die Linienverbesserung der Rampen in Höhe von rund 700.000 Euro. Kostenträger ist der Bund.

Die Abrissarbeiten haben begonnen

Rubriklistenbild: © Göbel

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